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Top Spin 2 : Preview

XBOX 360 
Hersteller: 2K Sports
Publisher: Take-Two Interactive Software
Genre: Simulation und Sport: Simulation
Top Spin war damals die Überraschung für die Xbox, galt Virtua Tennis doch unangefochten als der Platzhirsch unter den Tennissimulationen. Durch die gute Zugänglichkeit und exzellenten Onlinefähigkeiten im Mehrspielermodus erfreut sich Top Spin noch heute grosser Beliebtheit. Logisch, dass es einen Nachfolger geben muss, kein erfolgreiches Spiel kommt heute ohne aus. Anfang April kommt Top Spin 2 für die neue Generation, sprich Xbox 360, auf den Markt. Wir durften Probe spielen und liessen uns die Neuheiten vom Produzenten erklären.

Aller Anfang ist schwer, so auch für unseren kommenden Tennisstar. Deutschland braucht dringend neue Idole wie Steffi oder Boris und wenn schon in der Realität keine in Aussicht sind, dann sollten wir virtuell dafür sorgen. Zuvor steht die schwere Entscheidung des Aussehens an. Wollen wir einen Rebellen kreieren oder lieber einen braven Liebling der Schwiegermamas? Wir könnten aber auch einen weiblichen Hauptcharakter wählen. Jedenfalls sind die Möglichkeiten des Editors atemberaubend. Jede noch so kleine Kleinigkeit lässt sich editieren. Das beginnt bei der Hautfarbe geht über die Frisur bis hin zur Kinn- und Augenpartie. Alle Proportionen können frei eingestellt und verändert werden. Wer will, kann sich auch ein bekanntes Gesicht nachbauen, was dann natürlich unglaublich viel Zeit verschlingt, aber nicht unmöglich ist. Das Resultat kann sich in jedem Fall sehen lassen. Dank Grafikpower der nächsten Generation wirken die Spieler fast fotorealistisch, wenn sie den Court betreten. Auffällig ist auch, dass alle Zuschauer voll modelliert und animiert wurden, genau wie alle Balljungen und Schiedsrichter.

Zunächst ist der neu erstellte Spieler eine absolute Niete. Ein paar Anfangspunkte können zwar auf die unterschiedlichen Attribute wie Aufschlag oder Volley verteilt werden, jedoch reichen die natürlich bei weitem nicht aus, um bei den ganz Grossen mitzumischen. Ein Trainer muss her, erst mal nur für wenig Geld, aber auch der kann uns sicher ein paar zusätzliche Tricks beibringen. Kleine Minispielchen, wie aus Virtua Tennis bekannt, sollen unsere Präzision und Technik verbessern. So müssen Mauern mit dem Tennisball eingerissen oder Kegel getroffen werden. Jedes Minispiel verbessert unseren Profi in einem bestimmten Bereich. Leider können uns Trainer nur bis zu einem bestimmten Punkt in unserer Karriere begleiten, irgendwann haben sie uns alles gelehrt und ein besserer und vor allem besser bezahlter Coach muss her. Während des Trainigs muss die Entscheidung getroffen werden, ob wir uns als Allrounder einen Namen machen wollen oder bestimmte Stärken herausbilden wollen. Ein besonders starker Aufschläger zum Beispiel. Die Anzahl der zu gewinnenden Fähigkeitspunkte ist nämlich begrenzt, so dass ein Allrounder überall gut, aber niemals herausragend werden kann. Die Zeit der Über-Spieler, die überall aus dem Vollen schöpfen können, ist somit vorbei. Drei bis vier Spieljahre soll es dauern, bis unser Tennisass zu den Besten der Besten gehört und in der Weltspitze mitkämpft. Dann warten so glanzvolle Namen wie Wimbledon, Australian Open oder U.S. Open auf uns.

Top Spin 2
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Dennis


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Dennis am 07 Mrz 2006 @ 19:35
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