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Alan Wake: Preview

  XBOX 360 

Schnell wird klar, dass wir nicht allein sind. Eine merkwürdige Gestalt nimmt die Verfolgung auf, und sie scheint nichts Gutes im Schilde zu führen. Wir haben genügend Horrorfilme gesehen, um zu wissen, dass Fremde in dunklen Wäldern niemals freundliche Wesen sind, schon gar nicht, wenn es nachts ist und sie eine grosse Axt in den Händen halten. Wir sollten uns lieber in die rettende Tankstelle flüchten und dort per Telefon nach Hilfe rufen. Besonders unheimlich wird es, wenn wir den Kegel unserer Taschenlampe auf die Schemen richten. Das schwächt die Gestalten und macht sie verletzlich für Kugeln aus unserem Revolver.

Die Story um Alan Wake, der sich zuerst auf der Suche nach Inspiration, dann nach seiner Frau und schlussendlich nach einem Ausweg aus dem Albtraum begibt, folgt einem klassischen Erzählmuster. Das verwundert nicht, denn als Schriftsteller erzählt seine Stimme immer wieder aus dem Off von den Situationen, in denen er sich befindet. Um es besonders spannend zu machen, werden Cliffhanger an den Kapitelenden eingebaut, während eine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse den nächsten Abschnitt einleitet. Um die Sammelwut der Spieler zu stimulieren, befinden sich überall Manuskriptseiten aus Alans neuestem Werk im Spiel verstreut. Lassen sich dort vielleicht Hinweise auf den Wahnsinn finden, der zunehmend Alans Leben bedroht?

Dass man das ursprüngliche Konzept der offenen Spielwelt wieder verworfen hat, scheint der Spannung zuträglich zu sein. Würde man durch ein freies Waldstück stapfen und den Fluss der Geschichte selbst bestimmen können, verpuffte ganz sicher ein grosser Teil der Spannung, die Alan Wake immer wieder aufbaut und zum Höhepunkt treibt, um dann in einer katharsischen Ruhephase zu enden - jedoch nur solange, bis das nächste Kapitel wieder einen neuen Knalleffekt bereithält. Zwischendurch kämpft Alan nicht nur gegen die überirdischen Schatten an, sondern auch gegen Munitionsknappheit und Batteriemangel. Je länger man die Handlampe auf die Erscheinungen hält, desto weniger Strom hat die Leuchte. Sie lädt sich aber wieder auf, wenn man mit ihr den nächsten Weg fernab der geisterhaften Gestalten sucht.

Alan Wake Bild
Im Laufe des Spiels bleibt Alan aber nicht allein: Ein nerdiger Zeitgenosse mit umgehängter Lichterkette sorgt für den einen oder anderen auflockernden Lacher. Eine Polizistin steht ihm ebenfalls zur Seite. Damit ist eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt, die sich ergänzt, aber auch gegenseitig schützen muss. Das stellt zum einen neue Herausforderungen dar, ist in anderen Situationen aber auch ziemlich hilfreich. Ausserdem kämpft es sich in der Gruppe aussichtsreicher, als wenn man als einsamer Wolf in einem Wald voller Jason-Vorhees-Gestalten umherirrt, immer im Bewusstsein, dass die nächste Attacke gleich aus dem Dunkel naht.

Alan Wake
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Martin Weber am 02 Mrz 2010 @ 06:51
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