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Amped 2: Review

  XBOX 


Microsofts simulationslastiges Snowboardspektakel geht in die zweite Runde. Mit verbesserter Grafik, umfangreichem Onlinemodus und vielen Neuerungen wirbt Amped 2 erneut um die Gunst der Trendsportfans. Ob sich der Kauf jedoch lohnt oder ob ihr euer Geld besser für realen Wintersport verwenden solltet, lest ihr in diesem Test.



Amped!

"Amp" ist ein Slang-Wort für Snowboarden, Surfen und Skateboarden. In einem Dialekt des Slangs wird oft: "you are amped up, charged" benutzt. Von da kommt der Name des Spiels. Freestyle - dies soll nun das Zauberwort für Amped 2 sein und soll es dem Spieler erlauben eine ganze Reihe von neuen Kunststücken auszuführen.

Gameplay

Insgesamt hat der Spieler nach einem rasant geschnittenen Intro mit Spielgrafik und einigen Videosequenzen die Auswahl von verschiedenen Punkten. Neben dem Karrieremodus, den Tutorials und dem Replay Theater kann man sich auch für ein Spiel mit einigen Kumpels im Multiplayermode oder ganz einfach einem Freeride entscheiden.

Wie gewohnt muss man im Karrieremodus verschiedene Aufgaben bestehen, um weitere Strecken und Goodies frei zu schalten. Unter anderem gibt es neuerdings mehr Kleider oder Snowskates, mit denen sich coole Tricks ausführen lassen. Die Aufgaben sind bekannt: Neben Sponsorensuche darf man auch spezielle Stunts machen (in drei verschieden schweren Schritten) und einen vorausfahrenden Gegner nach Punkten schlagen. Die nervige Suche nach den versteckten Schneemännern darf natürlich auch nicht fehlen. Wenn eine Aufgabe erledigt wurde, steigt man in der Weltrangliste eine Position auf, was dringend nötig ist, da man auf dem 300. Rang beginnt.

Zu den neuen Wintersportgebieten gehören unter anderem Laax (Schweiz), Mount Buller (Australien) und der nur per Helikopter erreichbare Harris Mountain (Neuseeland). Für die möglichst authentische Streckenwiedergabe sind einige der Entwickler im Winter 2002 extra die verschiedenen Gebiete geflogen und kamen mit zahlreichen Impressionen zurück nach Amerika, um ihre Eindrücke im Spiel auch richtig einzubringen.

Wie beim ersten Teil kann der Spieler entweder mit Hochgeschwindigkeit die Hänge hinunter rasen, mehrere Tricks zu einer Combo zusammen fassen oder sich in der Luft wie wild um die eigene Achse drehen, um Punkte zu machen. Verschiedene Tricks lassen sich neu mit einem "Butterslide" zu Kombos aneinander reihen, damit die Punkte multipliziert werden. Ausserdem kann man Punkte durch "Style" machen. Dazu muss man einen Trick relativ langsam ausführen, wodurch sich eine Styleanzeige füllt. Stimmt das Timing bei der Landung nicht genau und man muss bremsen oder beschleunigen um auf dem Board zu landen, leert sich diese Anzeige schnell wieder. Anfangs ist das recht kompliziert, doch mit der Zeit kriegt man es in den Griff und macht mächtig Punkte. Ob ihr also mit Style fahren wollt oder lieber möglichst viele Tricks aneinanderreiht bleibt euch überlassen.

Amped 2 spielt sich, wie schon der erste Teil, recht simulationslastig, ihr könnt also Supertricks wie bei SSX 3 gleich vergessen und müsst euch mit Spins, Flips, Grabs und Rails zufrieden geben. Doch das fällt nicht negativ ins Gewicht, da es auch so einen Riesenspass macht, die Hänge hinunter zu fahren. Leider ist der Schwierigkeitsgrad recht knackig und bereits der dritte Berg ist derart fordernd, dass man am liebsten das Pad frustriert an die Wand schmettern will. In diesem Punkt war der erste Teil viel humaner. Hat man aber erstmals die Sache mit dem Style und den Kombos intus, geht der Spass richtig los!

Amped 2
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 09:24
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