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Anarchy Reigns: Review

  XBOX 360 

Mit Titeln wie Bayonetta und Vanquish hat sich die ambitionierte Spieleschmiede Platinum Games einen Namen in der Branche gemacht. Daher ist es keine grosse Überraschung, dass die Fans auf jede Neuankündigung warten und sich ebenso auf frische Veröffentlichungen stürzen. Nachdem das Spiel Anarchy Reigns in den japanischen Gefilden bereits verfügbar ist, dürfen nun auch deutsche Spieler Hand anlegen. Gelingt den Machern wieder einmal ein absoluter Geheimtipp?

Es lebe die Anarchie!

Anarchy Reigns versteht sich als ein klassischer Prügler, der in Verbindung mit einer abgedrehten Handlung daherkommt. So hat der Spieler zu Beginn der Kampagne die Möglichkeit, einen von zwei Charakteren zu wählen und damit eine unterschiedliche Perspektive zu erleben. Egal, wie man sich letztlich entscheidet, man wird so oder so in ein mehr oder minder postapokalyptisches Szenario gesteckt, in dem es mit dem Gesetz nicht mehr so genau genommen wird. Kopfgeldjäger Jack steht im Mittelpunkt der Handlung. Er wurde von einer Frau beauftragt, ihren Vater Max zu finden. Klingt erst einmal nicht so wild, doch dieser Mann hat anscheinend die Tochter von Jack auf dem Gewissen. Ebenso wird der Vater auch noch von einer Spezialeinheit gesucht, die zusätzliche Würze ins Geschehen bringt.



Wie man es bereits von anderen Spielen des Entwicklers gewohnt ist, präsentiert sich auch diese Handlung ziemlich unübersichtlich und verwirrend. Man hat selten das Gefühl, gerade über sämtliche Geschehnisse im Klaren zu sein. Wirklich schlimm ist das allerdings nicht, denn Anarchy Reigns erhebt zu keinem Moment den Anspruch, tiefgründig oder besonders spannend hinsichtlich des Plots zu sein. Vielmehr sollen die abgedrehten Dialoge und überzeichneten Figuren einfach nur unterhalten. Das gelingt bis auf einige Ausnahmen durchaus gut.

Die zerstörte Spielwelt erinnert dabei häufig an den Titel Mad World, der ebenfalls von Platinum Games stammt. Ein Zufall ist das nicht, und so kehren einige bereits bekannte Figuren auch in diesem Videospiel zurück. Optisch hat man sich jedoch einem anderen Stil gewidmet und bietet nun wesentlich mehr Farbe. Fast comicartig wirken die Gegner und Umgebungen. Selbst wenn die Areale gar nicht so übel ausgestaltet worden sind, bleibt der optische Eindruck dennoch weit hinter den Erwartungen zurück. Die Texturen wirken in den meisten Situationen überaus matschig, und bereits auf kurze Distanzen hat der Titel Schwierigkeiten mit der Bildschärfe. Schade, denn die Figurengestaltung wirkt passend, und die übertriebenen Explosionen kommen ebenso gut zur Geltung - doch das Gesamtbild will eben nicht ganz stimmen.

Anarchy Reigns
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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 15 Jan 2013 @ 21:40
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