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Assassin's Creed III: Review

  XBOX 360 

Die Assassin's Creed-Reihe erblickte erst in der aktuellen Konsolengeneration das Licht der Welt und schaffte es bislang trotzdem, so einige Seriensprösslinge hervorzubringen. Der dritte Hauptteil steht vor der Tür, und die Macher haben im Vorfeld jede Menge Versprechungen abgegeben. Ein neuer Held soll es richten. Doch wurde die Qualität wirklich konsequent weitergeführt oder nutzt sich das bekannte Spielprinzip allmählich ab? Im Test sind wir dieser Frage nachgegangen.

Es bewegt sich was

Hauptcharakter Ezio gehört der Vergangenheit an, und die Zeiten, in denen man durch Italien oder das Osmanische Reich gezogen ist, sind ebenso vorbei. Mit Assassin's Creed III sind die Macher zeitlich wieder einmal einige Jahre nach vorne gesprungen und verfrachten das Geschehen kurzerhand nach Amerika. Dort ist gerade ein Wandel abzusehen. Die Ureinwohner fühlen sich unterdrückt, und die Kolonisten sorgen für allerhand Aufruhr. Wie soll die Zukunft des Landes aussehen, und wie hoch ist der wirkliche Preis der Freiheit? Das sind Fragen, denen man im Spielverlauf des dritten Hauptteils unter anderem nachgehen darf.



Zwischendrin spielt natürlich auch der ewig währende Krieg zwischen Assassinen und Templern eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Beide Parteien wollen den Ausgang der Amerikanischen Revolution massgeblich beeinflussen. Dabei trifft man mit der Zeit nicht nur auf historische Persönlichkeiten, sondern darf ebenfalls einen Blick in das Leben eines weiteren Nachfahrens von Desmond, dem Protagonisten der Gegenwart, werfen. Dazu begibt man sich in die Rolle von Connor, der einem der Urvölker angehört und sich nach einem einschneidenden Erlebnis den Assassinen anschliesst. Er kämpft für Freiheit und vor allem für den Schutz seines eigenen Volkes, das zusehends von der Auslöschung bedroht ist. Der Spieler erlebt, wie Connor Erfahrungen sammelt und aktive Vergangenheitsbewältigung betreibt.

Insgesamt ist die Handlung wieder einmal vollends gelungen. Sicherlich mag es einige Stellen geben, an denen man aufgrund der vielen Charaktere womöglich nicht durchblicken mag, aber ansonsten haben die Mannen von Ubisoft einen astreinen Plot hingelegt, der auch mit einigen kleinen Überraschungsmomenten daherkommt. Atmosphäre wird ebenfalls durch die exzellente deutsche Synchronisation hervorgerufen. Die Stimmen sind bestens gewählt, und durch verschiedene Dialoge, die in der Stammessprache von Connor geredet werden, gibt es auch in akustischer Hinsicht zusätzliche Abwechslung und ungewohnte Eindrücke auf die Ohren.

Assassin's Creed III
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Daniel Dyba


Assassins-Creed-III


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Daniel Dyba am 30 Okt 2012 @ 19:25
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