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Backbreaker: Review

  XBOX 360 

In den letzten Jahren gab es beim American Football nur eine feste Institution, nämlich Madden NFL von Electronic Arts. Dieses Quasimonopol soll nun jedoch vom Thron gestürzt werden, denn Backbreaker will Fans des Sports zeigen, dass auch ohne die offizielle Ligalizenz ein knackiges Sportspiel möglich ist.

Football ohne die NFL

Einige von euch werden sich sicherlich noch daran erinnern, dass Electronic Arts seit ein paar Jahren die Exklusivrechte der NFL-Lizenz in Videospielen hat. Unter anderem aus diesem Grund ist die NFL 2K-Reihe von 2K Sports eingestampft worden. Doch Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Daher ist es umso erfreulicher, dass 505 Games und NaturalMotion Games wieder frischen Wind ins Genre bringen wollen. Immerhin zeigen Spiele wie Pro Evolution Soccer, dass offizielle Lizenzen für ein qualitativ hochwertiges Spiel nicht notwendig sind.

Die erste Frage ist ganz klar: Wo ist Backbreaker spielerisch einzuordnen? Nach diversen Videos und Screenshots macht sich schnell das Gefühl breit, es handele sich um ein Arcade-Spiel wie beispielsweise NFL Street damals. Diese Einschätzung wird dem Titel jedoch nicht gerecht. Der voreingestellte Standardmodus ist in der Tat stark vereinfacht und erstklassig für Anfänger geeignet. Wer mehr aus Backbreaker herauskitzeln möchte sollte jedoch in den Promodus schalten. Dadurch fallen etliche Hilfen auf dem Platz weg, doch viel wichtiger ist das erweiterte Playbook. Im Arcade-Modus dürft ihr nämlich nur zwischen Passspiel sowie Laufspiel auswählen und anschliessend einen von vier Spielzügen aussuchen. Wer möchte, kann auch den Trainer um einen Vorschlag bitten. Erst im Promodus könnt ihr nach Formationen oder Typen euren favorisierten Spielzug wählen. Für Einsteiger ist Arcade jedoch die ideale Einstellung zu Beginn, denn hier wird beispielsweise der Ballträger farbig markiert, was bei diesem turbulenten Sport für deutlich mehr Übersicht sorgt.



Erste Station sollte ohnehin für alle Spieler das Training sein. Hier bekommt ihr in mehreren Kapiteln die Steuerung erklärt, welche sich durchaus vom grossen Konkurrenten unterscheidet. Leider werden hier nicht alle Feinheiten gezeigt, so dass ein Blick ins Handbuch hier und da trotzdem sinnvoll ist. Sind die grundsätzlichen Bewegungen einmal drin, solltet ihr euer Können in einem Freundschaftsspiel oder der Tackle Alley unter Beweis stellen. Die Alley ist besonders gut geeignet um zu lernen, wie ihr am besten gegnerischen Spielern ausweicht, was besonders bei Laufspielzügen von unschätzbarem Vorteil ist. Wer richtig Zeit investieren möchte, kann einen von zwei Ligamodi starten. Season ist eine normale Saison mit einem der vorgefertigten Teams, während Road to Backbreaker mit einem vollkommen neuen, von euch erstellten Team gespielt wird. Ihr startet in einer Liga mit acht Mannschaften und steigert euch so lange, bis 32 Teams um den Pokal kämpfen.

Backbreaker
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Benjamin Boerner

Tags:
Football

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Benjamin Boerner am 22 Jun 2010 @ 19:44
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