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Beijing 2008: Review

  XBOX 360 

Konsolenhersteller sind verantwortungsbewusst. Sie verlassen sich nicht auf bestimmte Qualitätsmerkmale, sondern unterziehen ihre Controller strengen Belastungstests - und das sogar, wenn diese bereits verkauft sind. Alle zwei Jahre schmuggeln sie ein Programm auf den Markt, das die Spieler dazu motiviert, diese Belastungstests durchzuführen, ohne dass sie etwas davon merken. Wie das funktioniert? Nun, das Testprogramm wird in eben diesem Abstand von 2 Jahren unter dem Namen der jeweils aktuellen Olympischen Spiele veröffentlicht. Sportbegeisterte Spieler kaufen sich das Machwerk und merken nicht, wie sie einmal mehr nur die Testpersonen sind, welche die Controller auf ihre Belastbarkeit überprüfen.

Muskelkater ohne Wii

Landläufigen Gerüchten zufolge sorgte Nintendo mit seiner Wii-Konsole erstmals dafür, dass sich auf dem Sofa festgesessene Spielernaturen nun endlich einmal bewegen und etwas für ihre müden Knochen tun. Wii Fit war da jüngst der Höhepunkt. Dieses Gerücht lässt sich aber widerlegen, betrachtet man die einschlägigen Spiele zu den Olympischen Wettkämpfen. Zu Zeiten, in denen Wiimote und Nunchuk noch Wunschdenken in den Köpfen fernöstlicher Designer waren, haben wir uns bereits die Finger wund geklöppelt und mit massivem Muskeleinsatz auf unsere Joysticks gehämmert, um unser virtuelles Ebenbild möglichst hoch über eine Latte, möglichst weit in die Sandgrube oder möglichst schnell über die Ziellinie zu manövrieren. Am 8. August um 8.08 Uhr Ortszeit starten in Peking die diesjährigen Olympischen Sommerspiele. Grund genug für Publisher Sega, das offizielle Spiel zu den Spielen als Warm-Up schon einmal einen guten Monat vorher auf den Markt zu werfen. Richtig gedacht, denn hinterher kaufen es vermutlich nur noch wenige.

Bundesjugendspiele auf Wichtig

Atmosphärisch enttäuscht Beijing 2008 bereits auf den ersten Metern. Kein rasant geschnittenes Intro, keine pathetische Musik, kein pompöser Start. Wir landen direkt im 3D-Hauptmenü und dürfen uns zwischen Training, Wettkämpfen und den Olympischen Spielen entscheiden. Spielerisch tut sich durch diese Entscheidung nicht viel, Disziplinen und Bedienung sind immer identisch. Während ihr im Training allerdings ohne Erfolgsdruck immer wieder auf Rekordjagd gehen könnt, müsst ihr euch im Wettkampfmodus in ausgewählten Disziplinen - entweder von euch vorher festgelegt oder vom Computer zufällig bestimmt - gegen virtuelle oder menschliche Gegner beweisen.

Im Olympischen Modus spielt ihr die Olympischen Spiele originalgetreu inklusive Qualifikationstage durch. Zwischen den Tagen könnt ihr euer Nationalteam in verschiedenen Punkten wie Ausdauer, Müdigkeit oder Zeitlupe aufwerten. Jeder Spieltag setzt euch vor ein Ziel. So müsst ihr an den Qualifikationstagen eine bestimmte Anzahl an Qualifikationen erreichen und an den Wettkampftagen bestimmte Medaillenvorgaben erfüllen. Schafft ihr das vorgegebene Ziel an einem Tag nicht, ist das Spiel gnadenlos und blendet ein formschönes Game Over ein. Immerhin: Egal, in welchem Spielmodus ihr euch befindet, könnt ihr euch zu Beginn einer neuen Disziplin immer wieder das Tutorial anzeigen lassen. Das ist gut so, denn die über 30 enthaltenen Disziplinen steuern sich teilweise sehr verschieden und das kann sich so schnell kaum jemand einprägen.

Beijing 2008
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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 03 Jul 2008 @ 14:11
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