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Black: Review

  XBOX 

Die Macher der Burnout-Serie, Criterion Games, wagen sich mit ihrem neuesten Projekt auf progressives Neuland. Schliesslich geht es bei Black nicht mehr um schnelle Flitzer und krasse Crashs, sondern um bleihaltige Waffen und jede Menge Action. Ob der Titel sich mit dem Genre-Primus messen kann oder ob die Entwickler doch lieber bei Rennspielen bleiben sollten, sagt euch unser Test!

Jack Kellar - der Gnadenlose

Zuerst einige Worte zur etwas nebensächlichen Hintergrundgeschichte: Der Spieler schlüpft in die virtuelle Haut von Jack Kellar, einem amerikanischem Spezialagenten. Bei seinem letzten Einsatz ist ziemlich viel in die Hose gegangen, was damit zusammenhängen mag, dass ein Mann von seiner Truppe für eine Terroristengruppe arbeitet. Sein Name lautet Lennox und er ist der Begründer der Terrorbande "Seventh Wave". Als Jack in Gefangenschaft gerät, da er eine Vielzahl von Befehle missachtet hat, bietet sich die Chance, mit einem Informationsaustausch wieder die Freiheit zu erlangen und die Vergehen aus seiner Akte zu löschen. In einem Kreuzverhör mit einem Unbekannten erzählt er alles über Seventh Wave und über seine Einsätze. Die Story wird anhand realer Szenen mit Schauspielern erzählt. Die Schauspieler machen dabei einen soliden Eindruck und lassen kaum zu Wünschen übrig.

Action hoch acht!

Black ist ein Ego-Shooter in seiner reinsten Form. Hier quälen den Spieler weder Rätsel noch irgendwelche Geschicklichkeitspassagen. Alles was man hier tun muss, beschränkt sich auf eine Tätigkeit: Schiessen! In den Strassen von Veblensk, einer fiktiven Stadt auf russischem Boden, fängt der Spass an. Knapp einhundert gegnerische Soldaten stellen sich gegen Jack Kellar und dieser, bewaffnet mit einer AK-47 und einer MP, geht gnadenlos vor und schickt einen Gegner nach dem anderen ins virtuelle Nirvana. Wer nun glaubt, dass sich dieses Spiel ausschliesslich mit einer stupiden Rambo-Taktik meistern lässt, liegt jedoch falsch. Zugegeben, im einfachsten Schwierigkeitsgrad verhilft diese Taktik meistens zum Erfolg, doch besonders in schwereren Stufen muss taktischer vorgegangen werden. Neben der Waffenwahl ist auch der Einsatz von Granaten sinnvoll und vor allen Dingen effizient zu gestalten, damit Mr. Kellar möglichst unbeschadet seinen Einsatzort wieder verlassen kann.

Die Wahl des Schwierigkeitsgrades bestimmt auch, wie viele Sekundärziele erfüllt werden müssen. Auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe reicht es vollkommen aus, wenn nur die Primärziele erfüllt werden und alles andere ausser Acht gelassen wird. Die Sekundärziele, welche sich in fünf Bereiche unterscheiden lassen, werden demnach erst in höheren Stufen wichtig. Im normalen Schwierigkeitsmodus müssen jeweils drei Sekundärziele erreicht werden. Auf der schwersten Stufe müssen gar alle zehn Sekundärziele erfüllt werden, damit ein Einsatz als gemeistert angesehen werden kann. Diese Sekundärziele fussen meistens auf banalen Aufgaben. Entweder muss der Spieler irgendwelche Dokumente finden, oder aber irgendwelche Dokumententräger wie Laptops und Safes mit einigen Kugeln zerstören. Ein anderes Sekundärziel ist das Finden neuer Waffen, was auch keine Hexerei darstellen sollte.

Die insgesamt acht Missionen bieten nicht nur Action vom Feinsten, sondern auch jede Menge Abwechslung in Sachen Leveldesign. Häuserkämpfe, Walderforschungen, Industrieschauplätze, Irrenanstalten - die Vielfalt des Shooters ist wahrlich erstaunlich. Zwar sind alle Level strikt linear angeordnet, doch dies tut dem Spielspass überhaupt keinen Abbruch. Vielmehr freut man sich über die kleinen Nebenwege, in welchen sich meistens Extras wie Medikits, zusätzliche Munition oder die eben erwähnten Sekundärziele befinden. Es muss übrigens auch nicht immer gleich bei Feindkontakt ein wahrer Krieg aufkommen.

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Can Baris

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Can Baris am 08 Mrz 2006 @ 17:30
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