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Blades of Time: Review

  XBOX 360 

Spiel mit der Zeit: In Blades of Time macht sich eine gut ausgestattete Schatzsucherin eng gesteckte Zeitreisen zunutze, um Puzzles zu lösen und Monster zu killen.

Begleitet die gut ausgestattete Schatzsucherin Ayumi auf ihrem Weg durch das geheimnisvolle Dragonland. Wobei sich das "gut ausgestattet" typischerweise nicht nur auf das Waffenarsenal der schwertschwingenden Kämpferin bezieht. Mit üppiger Oberweite, knappem Höschen und bauchfrei stapft das Klischeeblondchen Ayumi durch unbekanntes Terrain, löst Puzzles und kloppt Monsterhorden nieder. Das klingt nach einem ziemlich oberflächlichen, hohlen Action-Adventure - das Blades of Time auch wäre, gäbe es da nicht die Zeitreisen, die frischen Wind ins schnöde Hack 'n' Slay-Abenteuer blasen.

Gerade stehen für eine miese Story

Das mit der Rahmenhandlung, das hätte Hersteller Gaijin Entertainment mal lieber gleich bleiben lassen. Protagonistin Ayumi macht sich als Schatzsucherin auf ins unbekannte Dragonland, um dort ... tja, um dort nach Schätzen und nach ihrem Kumpel Zero zu suchen. Über magische Portale bereist sie die unterschiedlichen Schauplätze, macht Bekanntschaft mit diversen Vertretern der finsteren Chaos-Armee, die das Land ins Unglück stürzt. Das ist - milde ausgedrückt - eine ziemlich dürftige Handlung. Aber hey - Ayumi hat Brüste. Und einen schönen Bauch auf langen Beinen. Das hält die meisten (männlichen) Spieler zumindest so lange bei der Stange, bis sie feststellen, dass so manches Puzzle doch ganz schön dufte ist und die Monsterkloppe locker von der Hand geht.

Mit ihren zwei Schwertern macht Ayumi eine gute Figur. Eine, die sich wie eine Spielzeugfigur steuern lässt, nicht unbedingt wie ein Mensch aus Fleisch und Blut mit einem gewissen Eigengewicht. Der Blondschopf saust in Blades of Time leichtfüssig durch die Gegnermassen, springt unermüdlich umher, wirbelt in der Luft herum und schlägt erbarmungslos fremdartigen Kreaturen die Köpfe ein. Nach gelungenen Techniken, die in der Regel nur zwei bis drei Tastenkombinationen erfordern. Auch mal mit einem Finishingmove, dem bekannten finalen Schlag, brutaler als alle anderen. Zu einem harten Splatter-Fest verkommt Blades of Time dennoch nicht.

Ayumis Hauptwaffen sind Schwerter. Mit denen wird ein Grossteil der Arbeit erledigt. Immer und immer wieder zuschlagen - das hilft. Blocken Gegner mit Schilden die Angriffe, füllt sich die so genannte Rage-Skala von Ayumi ziemlich rasch. Je nach Erfahrungsschatz lassen sich dann nach und nach immer heftigere Angriffe ausführen. Beispielsweise gewaltige Erdbeben oder Feuerwalzen, die ganze Gegnergruppen niedermähen. Wer sich mit zu vielen Feinden überfordert fühlt, setzt den Eiszauber ein und versetzt sie in Eisstarre. Das verschafft Luft in einer Schlacht. Neue Angriffstechniken kann Ayumi an im Land verteilten, magischen Portalen erlernen. Eine Individualisierung mit leichtem Rollenspielcharakter ist dabei möglich. Wer also Feuerattacken bevorzugt, kann diese den Angriffen mit Eis vorziehen.

Blades of Time
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Thomas Richter

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Thomas Richter am 01 Apr 2012 @ 09:36
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