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Blue Dragon: Review

  XBOX 360 

Japanische Rollenspiele suchte man auf der Xbox 360 bis vor kurzem noch vergebens. Dank Blue Dragon hat sich das nun allerdings geändert. In Japan war das Spiel mit knapp 200.000 verkauften Exemplaren bereits ein Riesenerfolg und gilt sogar als schnellst- und bestverkauftes Videospiel aller Zeiten. Das ist auch kaum verwunderlich. Schliesslich hatten neben Hironobu Sakaguchi, dem Schöpfer der Final Fantasy-Reihe, unter anderem auch der berühmte Komponist Nobuo Uematsu und der durch die Dragonball-Serie bekannt gewordene Akira Toriyama bei der Entwicklung ihre Finger mit im Spiel.

Seit zehn Jahren wird das kleine Dorf Talta immer wieder von einem violetten Wolkenmeer überzogen und gleichzeitig von einem gefährlichen Landhai heimgesucht, der mit seiner Rückenflosse alles zerstört, was ihm in die Quere kommt. Als es eines Tages wieder zu einem Angriff kommt, wollen der 16-jährige Shu und seine beiden Freunde Klug und Jiro dem Hai eine Falle stellen, was allerdings gründlich danebengeht. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Hai nicht um ein Tier, sondern eine Maschine handelt, die vom bösartigen Nene kontrolliert wird, der sich in den violetten Wolken versteckt, wo er sich an den Schreien der armen Dorfbewohnern erfreut. Eher unfreiwillig gelangen Shu und seine Kameraden ebenfalls dorthin, womit für sie das grösste Abenteuer ihres Lebens beginnt.

Sympathische Helden

Alles in allem ist die Geschichte trotz ein paar kurzen Leerlaufphasen sehr tiefgründig und spannend ausgefallen, was unter anderem auch an den drei sympathischen Hauptcharakteren liegt, mit denen man sich von Beginn an sehr gut identifizieren kann. Mit der schönen Zola und dem quirligen Manomaro vom Stamm der Devee, einer fledermausähnlichen Menschen-Art, werden sich euch im Laufe des Spiels noch zwei weitere Charaktere anschliessen, die einem mit der Zeit ebenfalls richtig ans Herz wachsen. Auch wenn einem Manomaro mit seiner Piepsstimme manchmal ganz schön auf die Nerven gehen kann.

Blue Dragon Bild

Schattenwesen

Alle fünf Helden besitzen ein so genanntes Schattenwesen, von dem sie im Kampf tatkräftig unterstützt werden. So verfügt Giro beispielsweise über einen Minotaurus, während Shu auf einen Drachen und Klug auf einen Phönix zurückgreifen kann. Hinter Zola steht hingegen eine Killerfledermaus, und Manomaros Schatten hat die Gestalt eines Säbelzahntigers. Im Gegensatz zu anderen Genrekonkurrenten kämpfen die Charaktere bei Blue Dragon ausschliesslich mit ihren Schatten. Auch Zufallskämpfe gibt es nicht. Ihr seht also stets, wo genau sich eure Widersacher aufhalten und könnt ihnen dementsprechend aus dem Weg gehen. Das ist jedoch bei weitem nicht der einzige Vorteil. Mit gutem Timing könnt ihr eure Feinde beispielsweise auch von hinten attackieren, was euch im Kampf einen wesentlichen Vorteil verschafft. Ausserdem habt ihr die Möglichkeit, mehrere Gegner gleichzeitig anzugreifen, die sich, falls es sich um verfeindete Rassen handelt, anschliessend sogar selbst bekämpfen.

Blue Dragon
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Tim Richter

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Tim Richter am 05 Sep 2007 @ 19:26
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