GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Brothers - A Tale of Two Sons: Review

  XBOX 360 

Es gibt sie also doch noch, die virtuellen Abenteuer, die man nur allzu gerne an einem Stück durchspielen will. Spiele, bei denen man mit offenem Mund die Geschichte erleben und den Ausblick auf die hübsche Landschaft geniessen möchte. So einen Titel hatten wir mit Brothers: A Tale of Two Sons im Test. Ursprünglich als Kurztest angedacht, haben wir schnell gemerkt, dass wir diesem auf Xbox Live Arcade angebotenen Spiel einen kompletten Testbericht widmen müssen. Ein Kunstwerk darf man schliesslich nicht mit ein paar Zeilen abspeisen, selbst wenn es noch so kurz sein mag.

Ungewöhnliche Steuerung, einfaches Gameplay

Die Starbreeze Studios setzen auf ruhiges, jedoch ungewohntes Gameplay und auf eine Erzählsprache, die buchstäblich keiner üblichen Worte bedarf. Die Figuren unterhalten sich nämlich in einer Fantasiesprache untereinander, und doch begreift man schnell, worum es bei der Unterhaltung gerade geht, weil die Charaktere, deren Tonfall und ihre Mimik keinen Zweifel aufkommen lassen. Traurig fängt das Abenteuer an. Ein kleiner Junge trauert um seine Mutter an ihrem Grab, stellt sich vor, sie würde mit ihm sprechen und ihn umarmen. Rasch holt ihn jedoch die Wirklichkeit ein, denn sein grösserer Bruder holt ihn zu sich, da der Vater erkrankt ist.

Schon seid ihr mittendrin im Spiel, denn eure erste Aufgabe ist es, den Vater auf einem Karren zum Dorfarzt zu transportieren. Dabei steuert ihr beide Brüder gleichzeitig mit dem Analogstick. Mit den beiden Schultertriggern belasst ihr dabei die Hände an den Griffen des Karrens. Anfänglich ist die Navigation der beiden Jungs schon noch etwas ungewohnt. Je nachdem, auf welcher Seite sie stehen, müsst ihr umdenken, sonst laufen sie in entgegengesetzte Richtungen. Doch man gewöhnt sich rasch an diese ungewohnte Handhabung und kann sich am eigentlichen Abenteuer erfreuen. Mit zunehmender Spieldauer hat man die Brüder sogar so gut im Griff, dass auch Bosskämpfe in runden Arenen kein Problem mehr darstellen.



Der Dorfarzt schickt euch ins eigentliche Abenteuer. Eure Aufgabe ist es, ein Elixier eines sagenumwobenen Lebensbaumes zu beschaffen. Bis es so weit ist, vergehen knappe drei bis vier Stunden Spielzeit, in denen ihr spielerisch nur selten richtig gefordert werdet. Und doch sind es richtig tolle Spielstunden, welche den Kaufpreis allemal wettmachen. Dabei spielt der Tod eine gewichtige Rolle im Spielverlauf. Wir wollen in diesem Testbericht möglichst wenig vom Inhalt der Abenteuerreise verraten, kommen aber doch nicht umhin, ein paar tolle Momente zu beschreiben.

Brothers - A Tale of Two Sons
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Markus Grunow

Brothers---A-Tale-of-Two-Sons


Brothers---A-Tale-of-Two-Sons


Brothers---A-Tale-of-Two-Sons


Brothers---A-Tale-of-Two-Sons


Markus Grunow am 13 Aug 2013 @ 16:20
oczko1 Kommentar verfassen