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Brothers in Arms - Road to Hill 30: Review

  XBOX 

Wir werden attackiert! Alle Mann in Deckung! Sergeant Baker zu mir! Sie werden jetzt durch diesen Stadtteil vorrücken und alle Krauts eliminieren, die ihnen was antun wollen! Haben sie das kapiert? Nehmen sie ein paar Männer mit, die könnten sie gebrauchen! Wir treffen uns dann an der nächsten Kreuzung, Soldat! Und nun abtreten und zwar im Laufschritt!



Welcome to France...

In Brothers in Arms - Road to Hill 30 dreht sich wieder einmal alles um den Zweiten Weltkrieg. Als vorerst schüchterner Sergeant Matt Baker werdet ihr in die 101. Luftlandedivision berufen, den sogenannten "Screaming Eagles", welche am 15. August 1942 gegründet wurde, um bei besonders heiklen Aufgaben eingesetzt werden zu können. Das Spiel startet danach sogleich mit einem furiosen Beginn. Ihr kommt in einem Schützengraben wieder zu euch und vollzieht einige Schusswechsel bis ihr wieder von einem Panzer getroffen werdet. Matt Baker beteuert während den acht Tagen in der Normandie immer wieder, dass er eigentlich nie Gruppenführer werden wollte. Die Umstände zwingen ihn jedoch dazu, zunächst über eine kleinere Gruppe Befehle zu erteilen. Die ursprüngliche Kompanie ist nämlich bei der Landung in der Normandie völlig auseinander geraten. Ihr findet euch zunächst mit einem Kameraden an eurer Seite wieder, welcher fortan stets mit euch kämpft. Nach und nach kommen weitere Soldaten hinzu, so dass ihr schlussendlich über ein gewaltiges Feuerteam verfügt und daneben noch mobile Panzereinheiten übers Schlachtfeld dirigieren könnt.

Taktisches Vorgehen

Wer glaubt, dass er in diesem Kriegs-Shooter nur mit stupidem Ballern vorankommt, hat sich schwer getäuscht. Denn Brothers in Arms - Road to Hill 30 ist wirklich der erste Taktik-Shooter, welcher im Zweiten Weltkriegsszenario angesiedelt ist. Ihr habt jederzeit die Kontrolle über ein Feuerteam, dass ihr übers Schlachtfeld manövrieren könnt. Dabei gibt es eine spezielle Taktik, welche immer wieder eingesetzt werden muss: Das Flankieren. Hierbei gibt euch das Feuerteam Sperrfeuer und ihr müsst von der Seite aus den Gegner attackieren, da er diese Seite nicht deckt und dort somit verwundbar ist. Ein Kreissymbol über den Köpfen der Feinde zeigt dabei, ob der Gegner in die Deckung gezwungen wurde, oder ob er immer noch freies Blickfeld hat und euch aufs Korn nehmen kann. Ist das Symbol rot ausgefüllt, bedeutet das letzteres, wenn das Symbol grau angefärbt ist, könnt ihr zum Angriff blasen und den Gegner ins Land der ewigen Träume schicken. Wer dies alles nicht alleine machen möchte, kann sein Team auffordern auf den Gegner zu stürmen. Diese Methode sollte aber nur angewandt werden, wenn einerseits wenig Gegner euch das Leben schwer machen und andererseits diese sich komplett in der Defensive befinden. Sonst geht die ganze Aktion schnell einmal nach hinten los, und ihr verliert einen Teamkameraden nach dem anderen, was nicht gerade von Vorteil ist. Dieses Spielprinzip wiederholt sich eigentlich ständig und jedes Gefecht kann nach diesem Schema erklärt werden. Klar, dass Flankieren war eine häufig gebrauchte Methode im Krieg und erhöht ohne Frage den Realismus des Spieles, doch ein wenig mehr Abwechslung wäre meines Erachtens sicherlich drin gewesen.

Neben den Fusssoldaten stehen euch auch mobile Kriegsgeräte zur Verfügung. So könnt ihr einen Panzer immer vorausschicken und auch hinter dem Gefährt verstecken, damit ihr keine Schüsse abbekommt, wenn denn ein Feind in der Gegend lauern sollte. Alternativ kann der Spieler auch die Maschinengewehrstellung am Panzer bedienen und so den Deutschen einheizen. Meistens führt die Zerstörung des Panzers zum unmittelbaren Spielabbruch - hier ist also grosse Vorsicht angebracht.

Brothers in Arms - Road to Hill 30
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Can Baris

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Can Baris am 19 Apr 2005 @ 11:49
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