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Burnout Paradise: Review

  XBOX 360 

Der Videospielemarkt veränderte sich in den letzten Jahren immens. Die Spiele wurden immer realistischer und die Welten in denen man wandelte wurden immer grösser und man hatte immer mehr Freiheiten - man konnte sich zunehmend frei bewegen, wie man wollte. Einzig die Rennspiele behielten ihre Linearität bei - bis auch in diesem Genre Need for Speed den Grundstein für offene Welten legte. Nun sind die Schöpfer der Burnout-Serie auch auf diesen Zug aufgesprungen. Ob das Sandkastenprinzip in Paradise überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test. Anschnallen, das Gaspedal durchdrücken und los geht die wilde Fahrt durch Paradise City!

Wir erinnern uns: Die ersten vier Burnout-Teile spielten alle in einem geschlossenen System. Man wählte seine Strecken aus Menüs und fuhr sie einfach gegen die Zeit, gegen die CPU oder gegen alles und jeden im Crash-Modus. Begleitet wurde der Spieler von einem wahnsinnigen Geschwindigkeitsgefühl, das es so noch nie zuvor gegeben hat und welches das Adrenalin mit übernatürlicher Geschwindigkeit durch die Adern fliessen liess. Und was ist nun? Jetzt ist alles anders, denn nachdem die Jungs und Mädels von Electronic Arts schon eine Generalüberholung bei Need for Speed anordnen liessen, hat auch Criterion mal was ganz anderes probiert. Burnout ist frei von Barrieren, auf über dreissig Quadratkilometern können die Strassen von Paradise City befahren werden. Genial ist, dass es extrem viele geheime Wege oder Sprungmöglichkeiten gibt, die erstmal entdeckt werden müssen. Findet ihr sie dann auch noch und donnert mit zweihundert Sachen darüber, dann kommt euer Blut in Wallung.

Und das fängt schon beim Starten des Spiels an. Statt dem üblichen Rock-Intro, welches bis dato zum Einsatz kam, hört ihr den gleichnamigen Song der Rockband Guns 'n' Roses - Welcome to the Jungle. Danach bekommt ihr eine Einführung von DJ Atomica - welche euch im späteren Verlauf noch kräftig auf die Nerven gehen wird - bis dann endlich der Burnout-Führerschein der untersten Klasse erstellt wird. Wenn ihr im Besitz einer Xbox Live Vision seid, könnt ihr euer eigenes Bild auf den Schein bannen lassen.

Danach gibt's auch das erste Auto vom Schrottplatz, das in der Werkstatt für lau repariert wird. Eure Führerscheinklasse kann auf ganz leichte Art und Weise aufgewertet werden: Gewinnt einfach alle möglichen Rennen. Die Siege alleine und die höhere Führerscheinklasse bringt euch jedoch nicht in den Besitz von mehr Fahrzeugen. Dazu müsst ihr sie vorher durch Takedowns verdienen. Die insgesamt 75 Fahrzeuge, die ihr im Spiel fahren werdet, benötigen allesamt eine eigene Herangehensweise, da sie sich jeweils anders fahren. Ein leichter, extrem schneller Flitzer wird verdammt viel Konzentration und ein schnelles Reaktionsvermögen verlangen, während ein dickes Monster mehr Wert legt auf sorgfältige, vorausschauende Steuerung. Weiterhin werden die Vehikel in drei Kategorien, und zwar Beschleunigung, Stabilität und Endgeschwindigkeit unterschieden, wobei ein ausgewogener Mix von allem eine ideale Lösung bereithält. Pimp My Ride-Fans werden enttäuscht, ein Tuning-Feature fehlt.

Burnout Paradise
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Can Baris

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Can Baris am 08 Feb 2008 @ 12:00
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