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Call of Duty 3: Review

  XBOX 360 

Der Zweite Weltkrieg ist auch im Jahr 2006 nicht auszurotten. Mit Call of Duty 3 kehrt Entwickler Activision fast auf den Tag genau seit dem Vorgänger in die blutigsten Schlachten des letzten Jahrhunderts zurück. Mit spannenden Missionen in der Normandie und einem neuen Multiplayer-Modus, erstmals mit Fahrzeugen, will Activision um die Gunst der Käufer ringen. Können sie am Ende das Gefecht für sich entscheiden? Wir verraten es euch!

In der Normandie fanden die schrecklichsten Schlachten des gesamten Zweiten Weltkriegs statt. Doch die Normandie war ebenso die Hoffnung vieler, denn sie diente als Brückenkopf für die Amerikaner, die gegen die Nazis zu Lande, zu Wasser und in der Luft in die Schlacht zogen. In Call of Duty 3 könnt ihr abwechselnd auf amerikanischer, kanadischer, polnischer und englischer Seite in den Krieg ziehen. Ab und zu kämpft ihr ebenso Seite an Seite mit dem französischen Widerstand. Euer Weg führt euch dabei durch eine in einzelne Episoden unterteilte Kampagne, die euch rund acht Stunden begeistern wird. Ihr besucht unter anderem verlassene Fabrikanlangen, zerbombte Städte und minenverseuchte Wälder. Die Missionsziele sind zwar nicht originell, aber durchaus unterhaltsam. Flakstellungen müssen ausgehoben, feindliche Nachschubtrupps sabotiert werden - in den meisten Missionen genügt es allerdings, einfach sämtliche Truppenverbände zu überrennen und eine markierte Position einzunehmen. In einigen Missionen dürft ihr euch auch hinter das Steuer eines Jeeps oder Panzers klemmen, Panzer Elite Action lässt grüssen.

Euer oberstes Ziel ist es, stets mit heiler Haut davonzukommen, was angesichts der Anzahl der Gegner nicht immer ein leichtes Unterfangen ist. Wie schon in den bisherigen Teilen solltet ihr in Call of Duty 3 nicht allzu lange an einem Ort verweilen. Die Gegner verhalten sich äusserst aggressiv und schlau. Sie versuchen eure Stellung zu stürmen, oder aber suchen Schutz und Deckung hinter Mauervorsprüngen oder sonstigem schutzbietenden Material, wie etwa Heuballen oder Metallfässer. Überall auf den Schlachtfeldern sind verstecke Spawnpoints anzutreffen. Hier steigen gefallene Feinde sofort wieder in die Schlacht ein. Das hat zum Vorteil, dass wirklich der Eindruck einer gigantischen Schlacht mit Hunderten von Soldaten entsteht. Der Nachschub an feindlichen Einheiten versiegt erst dann, sobald ihr bestimmte Schlüsselpositionen eingenommen habt. Da ihr in den meisten Missionen zusammen mit einigen Kameraden in die Schlacht zieht, wird dieses Feeling nochmals verstärkt und untermauert. Ein unsichtbarer Spawnpoint existiert für eure Kameraden ebenso, so dass gefallene Kollegen sofort ersetzt werden. Leider sind die eigenen Leute nicht ganz so helle wie ihre deutschen Kollegen. So versperren sie hin und wieder euren Weg oder laufen grundlos ins feindliche Feuer hinein, so dass manchmal der Eindruck "Masse statt Klasse" entsteht.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 13 Nov 2006 @ 19:23
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