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Cold War: Review

  XBOX 

Wer kennt ihn nicht? Sam Fisher. Sein Name steht für Stealth-Action vom Feinsten. Matthew Carter hingegen dürfte nur den Wenigsten ein Begriff sein. Er spielt die Hauptrolle in Cold War, dem neuesten Werk der Mindware Studios, das rein vom Spielprinzip her äusserst stark an Splinter Cell erinnert. Ob das Spiel dem alteingesessenen Genre-König allerdings wirklich das Wasser reichen kann, erfahrt ihr in unserem Test.



Wie der Name bereits vermuten lässt, spielt Cold War Mitte der achtziger Jahre, zur Zeit des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion. Ihr schlüpft nun in die Rolle des Journalisten Matthew Carter, der sich genau zu dieser Zeit nach Moskau begeben hat, um dort einem Tipp seines Informanten nachzugehen. Laut diesem soll sich der sowjetische Präsident dort mit einem CIA-Abgesandten treffen. Dumm nur, dass das KGB von Matthews Anreise Wind bekommen hat und seine Kamera kurzerhand durch ein Duplikat ausgetauscht haben. Das wäre ja alles nicht so schlimm, würde es sich dabei nicht um ein tödliches Gerät handeln, mit dem er anstatt zu fotografieren, Personen auf Knopfdruck töten kann. Weiter besitzt die Kamera einen Röntgenblick, mit dem er durch Wände sehen kann. Weil ihm das schon ziemlich verdächtig vorkommt, versucht er erst einmal ein Foto eines Feuerlöschers zu machen, der daraufhin gleich explodiert. Damit lenkte er logischerweise die Aufmerksamkeit der KGB-Leute auf sich, die ihn als mutmasslichen Attentäter gefangen nehmen. Nun liegt es an euch, ob Matthew jemals wieder lebendig aus dem ganzen Schlamassel herauskommt.

Bereits nach wenigen Spielminuten wird klar, dass Cold War rein vom Spielprinzip her so einiges mit dem grossen Genre-Konkurrenten Splinter Cell gemeinsam. So steuert ihr Matthew Carter beispielsweise ebenfalls aus der Third-Person-Perspektive durch die Levels, in denen ihr verschiedenste Missionsziele erfüllen müsst. Diese sind recht abwechslungsreich und die Missionsziele reichen von Personen belauschen, über Verhörungen bis hin zur Suche nach bestimmten Gegenständen und Dokumenten. Das Wichtigste dabei ist, dass ihr möglichst lautlos vorgeht und euch auf keinen Fall erwischen lässt. Ansonsten sieht es ziemlich düster aus, da eure Feinde wahre Meisterschützen sind und nicht zögern euch zu erschiessen. Nur gut, dass sie dafür nicht besonders gute Ohren zu haben scheinen. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass ihr einen Gegner erledigen könnt, ohne dass dessen Kamerad, der nur wenige Meter von ihm entfernt steht, etwas davon mitbekommt. Besonders schlau sind eure computergesteuerten Widersacher also nicht, was man auch an ihrem leicht vorsehbaren Verhalten merkt. Nichtsdestotrotz solltet ihr euch immer schön im Dunkeln bewegen und eure Widersacher möglichst lautlos ausschalten, da ihr bei Schiessereien so gut wie immer den Kürzeren zieht. Auf was ihr ebenfalls achten solltet sind Sicherheitskameras wie auch Laserbarrieren, die jedoch meist nicht sonderlich schwer zu umgehen sind, was ziemlich seltsam ist. Schliesslich bewegt ihr euch unter anderem auch in einem Gefängnis, einem Atomkraftwerke sowie dem Kreml, der eigentlich mit den neuesten Sicherheitssystemen ausgerüstet sein sollte.

Cold War
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Tim Richter

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Tim Richter am 06 Dez 2005 @ 10:10
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