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Commandos Strike Force: Review

  XBOX 

Der Name

Commandos

stand bislang für erbarmungslose strategische Kämpfe und gnadenloses Taktieren. Mit

Commandos Strike Force

wagt die berühmte Serie erstmals einen Sprung ins 3D-Gefilde und möchte sich mit dem neuen Spielprinzip nicht nur bei Fans in die Herzen spielen. Ob sich der Ego-Shooter gegen seine zahlreiche Konkurrenten behaupten kann, oder schon der erste Schuss nach hinten losgeht, wisst ihr spätestens nach den kommenden Seiten!

Schauplatz: Zweiter Weltkrieg

Die Hintergrundgeschichte von Commandos Strike Force entführt euch in die Intrigen des Zweiten Weltkrieges. Der geneigte Leser fragt sich nun sicherlich, ob dieses Thema nicht schon völlig abgenutzt und unbrauchbar geworden ist. Auch wir hatten zu Beginn unsere Bedenken, ob aus der allzu bekannten Thematik noch ein fähiges Konstrukt erstellt werden kann. Doch dank des Umstandes, dass der Titel grösstenteils auf eine fiktive Hintergrundgeschichte setzt und historische Gegebenheiten eher vernachlässigt , kann die Story wenigstens nicht langweilen.

Ihr schlüpft in die Rolle von drei Soldaten, welche das Commandos-Team der Alliierten bilden. Dabei sind der Green Beret, der Spion und der Scharfschütze. Das spezielle Feature ist nun, dass ihr in einigen Missionen zwischen den einzelnen Charaktern wechseln könnt. Ist also in einer Situation der Scharfschütze besser postiert, wechselt ihr augenblicklich auf diesen Mann und gebt fortan dank eurer Präzision wichtige Rückendeckung. Es gibt jedoch auch immer wieder Missionen, in welchen einzelne Spielfiguren alleine zurecht kommen müssen. So muss sich der Spion beispielsweise lautlos zu einem Informanten der französischen Widerstandsgruppe, der Résistance, schleichen. Sein Weg wird dabei natürlich schwer bewacht und so helfen nur noch wahre Agententricks: In einem passenden Augenblick schleicht ihr euch lautlos an einen Soldaten heran, welcher gerade sein Geschäft vor einem Baum verrichtet. Ihr nehmt euren Strick hervor und erdrosselt den Gegner in kürzester Zeit. Danach könnt ihr nicht nur seine Waffe nehmen, sondern auch seine Uniform überstreifen. Eure wahre Identität ist nun verborgen und ihr könnt die nächste Patrouille ohne Probleme übergehen, ohne dass ihr gleich angeschossen werdet. Doch aufgepasst! Nur tiefer- und gleichrangige Männer werden euch ohne weiteres passieren lassen. Wenn ihr als Soldat getarnt seid und ein Offizier euch entgegenkommt, wird dieser den Schwindel sogleich erkennen und das Feuer eröffnen. Es gilt also die Faustregel: Je höher der Grad der Uniform, desto weniger werdet ihr auffallen.

Falls doch mal etwas schief läuft, erweist sich das gut bestückte Waffenarsenal als treuer Freund und Helfer. Neben kleineren Pistolen wie der bekannten Luger, ist besonders der Einsatz der MP40 äusserst effektiv. Als Green Beret stehen euch natürlich die Waffen der Alliierten zur Verfügung, unter anderem die BAR oder die Thompson. Auch ganz gemein sind die Gasgranaten, welche besonders bei grösseren Gegnermengen einen enormen Schaden anrichten können. Doch wer glaubt, dass das giftige Gas nur für die Gegner gefährlich ist, irrt sich ziemlich. So ist der Gebrauch der Gasgranate nur mit aufgesetzter Gasmaske zu empfehlen. Wer es nicht so radikal mag und doch lieber den schleichenden Soldaten mimen möchte, kann dies ohne weiteres tun: In bester Hitman-Manier schleicht ihr euch an die Feinde heran, welche euch den Rücken zugedreht haben. Seid ihr genügend nahe dran, reicht das Betätigen der A-Taste und der virtuelle Opponent wird keinen Laut mehr von sich geben. Wenn die Gegner für euch ungünstig positioniert sind, könnt ihr noch weiter in eure Trickkiste greifen und mit einer kleinen Münze die Gegner ablenken. Der unwissende Deutsche dreht sich natürlich in Richtung der Münze und ihr habt freie Bahn.

Commandos Strike Force
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Can Baris

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Can Baris am 02 Mai 2006 @ 20:08
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