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Conan Exiles: Review

  Xbox one 

In Conan Exiles von Funcom schlüpfen wir in die Rolle eines Barbaren und kämpfen ums nackte Überleben. Wie uns der Survival-Titel, der kürzlich die Early-Access-Phase verlassen hat, in der Endfassung gefällt, zeigt euch unser Test.

Auf euch allein gestellt

Conan Exiles startet wie viele andere Survival-Games auch. Wir erwachen allein, unbekleidet und ohne Ausrüstung, und müssen uns erst mal in der Umgebung zurechtfinden. Man hat uns gerade erst vom sicheren Tod am Kreuz bewahrt, da stehen wir dem Sensenmann schon wieder gegenüber – diesmal allerdings in Form von Hunger und Durst. Unser Startpunkt befindet sich mitten in der gnadenlosen Wüste. Alles was uns vor dem Verdursten bewahrt, ist ein kaum gefüllter Trinkschlauch, der uns zumindest so lange am Leben hält, bis wir eine etwas weniger lebensfeindliche Umgebung gelangen. Nach einigen hundert Metern durch die sengende Hitze erreichen wir schließlich ein Gebiet, in dem Bäume und Sträucher wachsen und sich ein breites Gewässer seinen Weg durch das dürre Land bahnt. Doch wer glaubt, dass unser Barbar, der übrigens sowohl männlich als auch weiblich sein kann, das Gröbste nun überstanden hat, irrt gewaltig. Denn fortan gilt es, sich mit den Gefahren, die in unserer Umgebung lauern, auseinanderzusetzen. Neben wilden Tieren wie Hyänen, Krokodilen oder riesigen Schildkröten-artigen Kreaturen haben es auch brutale Wilde auf uns abgesehen, die in Lagern und größeren Siedlungen überall auf der Karte zu finden sind.

Baut eure Festung

Sobald wir uns halbwegs orientiert und für einen Ort entschieden haben, an dem alle Grundrohstoffe (etwa Holz, Stein und Pflanzenfasern für den Hausbau sowie Wasser und Tiere zum Jagen) zu finden sind, gilt es, schnellstmöglich ein Haus zu errichten, das uns gerade in der Nacht, wenn die Sicht extrem schlecht ist, ein wenig Schutz bietet. Hierfür müssen wir zunächst einige Rohstoffe sammeln, um Basiswerkzeuge wie eine Axt oder einen Pickel herzustellen, die für das Abbauen unserer Baumaterialien erforderlich sind und außerdem eine erste rudimentäre Waffe darstellen. Nun beginnt das Craften, das aufgrund der Tatsache, dass unser Charakter zunächst nicht allzu viele Rohstoffe transportieren kann, zunächst sehr zeitintensiv ist. Wir müssen schließlich dauernd zum Lager zurücklaufen und das gesammelte Material verstauen, bevor es weitergehen kann. So entstehen nacheinander unzählige Fundamente, Wände und Decken, bis wir schließlich unser erstes primitives Zuhause bestaunen können. Die ersten Häuser bestehen aus Stein, später schalten wir mit unseren gesammelten Erfahrungspunkten weitere Konstruktionsarten frei, die robuster sind und auch optisch etwas mehr hermachen. Das Crafting-System sowie die Menüführung haben sich im Laufe der Early-Access-Phase öfter verändert. Sie sind mittlerweile aber sehr übersichtlich und gut zu bedienen, wodurch einem stressfreien Rohstoffabbau nichts im Wege steht.

Erkundet die Spielwelt

Neben dem Errichten und Ausbauen des eigenen Zuhauses steht vor allem das Erkunden der Spielwelt im Fokus. Diese hält jetzt, da das Spiel offiziell erschienen ist, viele verschiedene Areale mit individuellen Gegnern, Rohstoffen und Besonderheiten für uns bereit. Anfangs konnten wir uns lediglich in der Wüste austoben, später kam der schneebedeckte Norden hinzu. Mit dem Release wurde die riesige Welt nun noch um ein Dschungelgebiet sowie ein Areal mit Vulkanen erweitert, sodass es wirklich einiges zu entdecken gibt. Hinzu kommen bestimmte Gebiete, in denen sich vermehrt Nicht-Spieler-Charaktere (NSCs) aufhalten. Dabei handelt es sich in der Regel um Wilde, die wir mithilfe der passenden Ausrüstung bewusstlos schlagen und in ein Sklavenrad in unserer Basis einspannen können, bis ihr Wille gebrochen ist. Von diesem Moment an dienen sie uns und unterstützen uns in einem von vielen Bereichen, je nachdem, welcher Gattung sie angehören. So können Kämpfer unsere Basis beschützen, wohingegen sich Köche beispielsweise am Lagerfeuer einspannen lassen, wodurch die dort zubereiteten Speisen schneller fertigwerden.

Conan Exiles
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Daniel Walter


Conan-Exiles


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Daniel Walter am 22 Mai 2018 @ 12:10
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