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Crimson Sea: Review

  XBOX 


Entwickler KOEI war bislang für die strategisch angehauchten Schlachten von Dynasty Warriors ein Begriff in der Spielezunft. Mit einer bizarren Mischung aus eben jenem Spiel, einer Prise Final Fantasy und einem gehörigen Schuss Gun Valkyrie, will man nun mit der Veröffentlichung von

Crimson Sea

ganz neue Käuferschichten begeistern. Doch ist die Kombination nicht doch zu gewagt? Ihr seid kurz davor, es zu erfahren...



Dem verlockenden Angebot einer rätselhaften Frau kann der furchtlose Söldner Sho nicht widerstehen. In seiner Rolle begebt ihr euch auf ein futuristisches Abenteuer, in dessen Verlauf ihr euch immer tiefer in die Abgründe einer grossen Bedrohung begebt. Als Anführer einer vierköpfigen Elite-Truppe erwehrt ihr euch dabei gegen unzählige Gegner, die von euch vermöbelt oder abgeschossen werden wollen. Eine Invasion von insektenartigen Aliens gilt es zu verhindern. Die Existenz der gesamten Galaxie steht auf dem Spiel. Eine langweilige Geschichte, schon tausend Mal gehört bzw. gespielt? Mag sein, doch die vielen Wendungen und überraschenden Ereignisse sorgen dafür, dass ihr euch dennoch gut unterhalten fühlt. Ansehnliche Cutscenes treiben dabei das Abenteuer rund um die ausserirdische Bedrohung voran.

Von einem zentralen Kampfschiff aus, begebt ihr euch auf unterschiedliche Missionen. Mal durchkämmt ihr eine Stadt nach unsichtbaren Gegnern in einem vorgegebenen Zeitlimit, ein anderes Mal gilt es, eine bestimmte Anzahl von Gegenständen zu finden, um die Mission zu beenden. Spannend gestalten sich Einsätze wie dieser: In einer Stadt haben sich die Aliens als menschliche Wesen getarnt. Erst unter Einsatz eines Radars erkennt ihr, wer Freund und Feind ist. Wer da den Finger zu schnell am Abzug hat, wird die Mission nicht erfolgreich absolvieren. In jedem Auftrag ist es jedoch unumgänglich, die Waffen ordentlich sprechen zu lassen. Die schiere Masse an Gegnern wirkt dabei oftmals geradezu erdrückend. Da streckenweise Hunderte von den Krabbelviechern auf euch zustürmen, werden von Zeit zu Zeit Erinnerungen an den Film: Starship Troopers wach.

Mit seiner Allzweckwaffe metzelt sich Söldner Sho dabei durch die Feindmassen oder nimmt sie aus sicherer Entfernung auf´s Korn. Effektiver ist es jedoch, sich mit dem Schwert in die Horden hineinzustürzen und per Rundumschlag für Ordnung zu sorgen. Im Verlaufe des Spiels rüstet ihr eure Waffe mit diversen Upgrades auf, mit deren Hilfe ihr neue Schusseigenschaften erschafft. Ähnlich einem Rollenspiel, wird der häufige Einsatz von Waffenmodifikationen mit "Erfahrungspunkten" belohnt. So erhöht sich zum Beispiel die Schussfrequenz oder die Zielgenauigkeit. Neben den unterschiedlichen Eigenschaften der Waffe, stehen euch sogenannte Neo-Psionics zur Verfügung - besser beschrieben als Magie der Zukunft. Damit heilt ihr eure Kameraden oder verteidigt euch mit einem imposanten Schutzschild. Auch die Neo-Psionic-Attacken gewinnen unter zunehmender Verwendung an Stärke.

Steuerung verbesserungswürdig

Bei einem schnellen und actionreichen Shooter ist eine gelungene Steuerung im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig. Crimson Sea hat allerdings einige eklatante Schwächen aufzuweisen. Die Steuerung ist nicht frei konfigurierbar, es ist nicht möglich, die Zielfunktion umzukehren: sehr ärgerlich! Die Ego-Perspektive ist wahlweise zuschaltbar, Bewegungen sind dabei jedoch nicht mehr möglich, was eine Flucht vor den Gegnern unmöglich macht. Erst mit zunehmender Spieldauer gewöhnt ihr euch an die anfänglich hakelig wirkende Steuerung. Die Kamera ist zwar mittels der beiden vorderen Buttons schwenkbar, oftmals jedoch nicht gut ausbalanciert und somit nicht selten zu nah am Geschehen. Manchmal seht ihr vor lauter Angreifern euren eigenen Helden nicht mehr?

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 17:00
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