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Crysis: Review

  XBOX 360 

Vor fast vier Jahren erschien Crysis vom Frankfurter Studio Crytek. Lange Zeit galt der Action-Shooter als Grafikreferenz, noch immer wird er auf dem PC als Benchmark-Software für neue Hardware herangezogen Nun ist auch die Umsetzung für die Xbox 360 erhältlich - ausschliesslich über Xbox Live.

Teurer Spass

Mit einem Preis von knapp 20 Euro müssen Konsolenfreunde verhältnismässig tief in die Tasche greifen. Nicht vergessen sollte man schliesslich, dass Crysis bereits seit November 2007 für den PC erhältlich ist und vielerorts für wenige Euro verscherbelt wird. Neu gibt's das Spiel für Windows-Maschinen für rund 10 Euro als Classic-Variante, alternativ für 20 Euro als Maximum-Edition mit der Erweiterung Warhead und dem umfangreichen Mehrspielermodus Crysis Wars. Zwischenzeitlich wurde diese Ausgabe sogar für unter 5 Euro bei Steam angeboten. Entsprechend teuer wirkt die Portierung für die Microsoft-Konsole: Der Mehrspielermodus wurde komplett gestrichen, von der Erweiterung fehlt jede Spur. Das heisst konkret: Nur wenn man ausschliesslich auf der Konsole spielt und/oder keinen aktuellen Rechner besitzt, ist Crysis für die Xbox 360 relevant und interessant. Fakt ist in jedem Fall, dass ein Neukauf nicht gerechtfertigt ist. Nicht zu dem Preis.



Alles beim Alten

Es dürfte wohl niemanden überraschen, dass sich an der Geschichte von Crysis nichts geändert hat. Wir schreiben das Jahr 2019. Ein monströser Asteroid stürzt auf einer Inselkette bei Nordkorea ab. Da natürlich auch die Vereinigten Staaten von Amerika erfahren wollen, was es mit dem Himmelskörper auf sich hat, schickt die Regierung ein Eliteteam los. Und dann geschieht das Unfassbare: In dem Asteroiden verbirgt sich ein Alien-Raumschiff. Was folgt, das ist eine umfangreiche Kampagne auf der Seite der Guten. Unverändert gibt sich der Verlauf recht wendungsreich und ist aufgrund der Hintergründe spannend. Nordkoreaner schliessen sich mit den Amerikanern zusammen, um die ausserirdischen Invasoren aufzuhalten und gegen den künstlich geschaffenen Klimawandel vorzugehen. Das ist interaktive Science-Fiction in Reinkultur. Dramaturgisch durchschnittlich, aber stimmig und für einen Shooter in jedem Fall passend. Crysis unterhält rund acht bis zehn Stunden, abhängig vom gewählten Schwierigkeitsgrad. Vier stehen zur Auswahl.

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Sven Wernicke


Sven Wernicke am 11 Okt 2011 @ 11:08
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