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Da Vinci Code: Review

  XBOX 

Dass Videospielumsetzungen von Filmen nur selten wirklich zu überzeugen vermögen, ist allgemein bekannt. Kein Wunder, schliesslich sind die Entwicklungszeiten solcher Titel auch meist extrem kurz, da sie pünktlich zum Kinostart in den Händlerregalen stehen müssen. Ob das auch auf die Versoftung von Ron Howards neuestem Streifen The Da Vinci Code zutrifft, erfahrt ihr in unserem Test.

Rein von der Story her hält sich der Titel ziemlich genau an die Buch- und Filmvorlage, wobei die Entwickler noch ein paar zusätzliche Schauplätze und Storyschnipsel ins Spiel eingebaut haben. Den Fans unter euch dürfte dabei vor allem freuen, dass ihr auch in der Spielumsetzung die Rolle von Robert Langdon und Sophie Neveu übernehmen dürft, welche ihr aus einer Third-Person-Perspektive durch die Levels steuert. Hier sollte jedoch erwähnt werden, dass diese leider so gut wie gar nichts mit den Schauspielern des Films zu tun haben. Robert Langdon ähnelt Tom Hanks also kein bisschen, was bei einem Lizenzprodukt doch etwas enttäuschend ist. Zumindest wurde dafür der deutsche Synchronsprecher von Tom Hanks für die Sprachaufnahmen verpflichtet. Schade nur, dass dieser ebenfalls nicht hundertprozentig zu überzeugen vermag und oft etwas unmotiviert, ja schon fast gelangweilt klingt. Störend ist auch, dass die Untertitel des Öfteren überhaupt nicht mit dem Gesprochenen übereinstimmen. Durchaus gelungen sind dafür die Hintergrundmusiken, die ganz gut zur Thematik des Spiels passen.

Action und Adventure

The Da Vinci Code ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Action-Adventure, wobei wesentlich mehr Gewicht auf den Adventure-Part gelegt wurde. Konkret bedeutet dies, dass ihr die meiste Zeit damit verbringen werdet, verschiedenste Orte zu untersuchen und diverse Rätsel zu lösen. Daneben gilt es jedoch auch immer wieder harte Prügeleien zu überstehen, die nicht zuletzt aufgrund des gewöhnungsbedürftigen Kampfsystems oft ganz schön mühsam sind. Befindet ihr euch im Angriffsmodus, müsst ihr eine bestimmte Tastenfolge drücken, um euren Widersacher auszuknocken. Schafft ihr dies nicht, gelangt ihr automatisch in den Verteidigungsmodus, aus dem ihr auf die gleiche Weise erst einmal wieder herauskommen müsst. So richtig nervig und vor allem unfair wird es jedoch erst, wenn ihr nicht nur von einem, sondern gleich mehreren Gegnern gleichzeitig angegriffen werdet. Eine echte Chance habt ihr dann meist nicht mehr. Um Kämpfe gänzlich zu vermeiden, habt ihr auch die Möglichkeit, euch lautlos an Feinde heranzuschleichen und anschliessend einen so genannten Tarnangriff auszuführen. Benutzt ihr dabei eine Waffe, könnt ihr eure Widersacher sogar bewusstlos schlagen. Als Waffen können beispielsweise Hämmer und Brecheisen, aber auch Schraubenschlüssel und Metallstangen benutzt werden. Solltet ihr einmal das Zeitliche segnen, bleibt euch nichts anderes übrig, als den letzten Spielstand zu laden. Das kann teilweise ganz schön frustrierend sein, da das ziemlich unfaire Speichersystem den Spielstand leider nur an ungleichmässig verteilten Checkpoints sichert.

Da Vinci Code
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Tim Richter

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Tim Richter am 19 Jun 2006 @ 15:55
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