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Damage Inc. Pacific Squadron WWII : Review

  XBOX 360 

Der Hersteller Mad Catz ist bei Videospielern besonders für Hardware bekannt und hat schon so manches Zubehör an den Mann gebracht. Nun kommt mit Damage Inc. Pacific Squadron WWII auch die erste Software, die wahlweise mit der entsprechenden Peripherie in den Regalen der Händler steht. Ein Flugspiel im Zweiten Weltkrieg ist wahrlich keine Seltenheit, weshalb so mancher potenzielle Käufer skeptisch sein kann, wie sich der Titel im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.

Visueller Tiefflug

Der Zweite Weltkrieg ist ein sehr häufig verwendetes Thema im Bereich der Videospiele, und dennoch kommen immer wieder Entwickler, die sich ein weiteres Mal der Angelegenheit annehmen und ein Stück neue Software daraus basteln. Ein Krieg kennt viele Gesichter und hat ebenso viele Schicksale zu erzählen. Damage Inc. Pacific Squadron WWII startet mit der Geschichte eines einfachen Mannes, der so manche Dürre in den USA der 1930er-Jahre erlebt hat. Dann kam der Krieg und brachte Arbeit mit sich. Der Protagonist wurde Pilot, und bevor er sich versah, hatte er Frau und Kind an der Backe. In solchen Zeiten ist Sicherheit aber quasi nicht vorhanden, und so sollte es der japanische Angriff auf Pearl Harbor sein, der den Spieler ins Geschehen schickt.

Damage Inc. Pacific Squadron WWII  Bild
Mit dieser Einführung bekleckert sich Damage Inc. Pacific Squadron WWII jedoch schon zu Beginn nicht gerade mit Ruhm. Patriotische Geschichten hat man schon in so vielen Spielen gesehen, doch der Start wird dermassen langweilig abgehandelt, dass nicht die geringste Art von Interesse an dem Mann im Cockpit aufkeimen will. Einzig die bewegten Bilder im Comiclook sind ganz nett anzusehen. Doch kaum steht das Flugzeug beim ersten Start bereit, zeigt sich ein ganz anderes Bild des Grauens. Damit ist dieses Mal nicht der Krieg selbst gemeint, sondern die optische Gestaltung des Titels. Bereits die Startbahn gleicht einem riesigen Feld aus braunen Matschtexturen. So etwas sollte längst der antiquierten Videospielgeschichte angehören und nicht mehr Teil eines im Jahre 2012 erschienenen Titels sein.

Selbst der daraufhin folgende Tutoriallevel beweist, dass das Fliegerspiel keineswegs hübsch anzusehen ist, und bestätigt damit den Ersteindruck. Der Spieler bewegt sich über karge Landschaften hinweg, die von Kantenglättung wohl noch nie etwas gehört haben. Wagt der Pilot einen Blick in die Wolken, erwarten einen dort zitternde Pixel. Solche Tatsachen werden sich im späteren Verlauf des Videospiels leider nicht ändern. Kurz gesagt: Damage Inc. Pacific Squadron WWII ist einfach hässlich. Daran können auch die annehmbaren Flugzeuge nichts mehr ändern. Eine Frage bleibt dann aber trotzdem noch bestehen: Wieso geht die Framerate ständig in die Knie, wenn die Technik in Sachen Grafik doch keinesfalls überfordert wird? Ruckler stehen nämlich zu fast jeder Minute auf dem Plan eines designierten Lufthelden.

Damage Inc. Pacific Squadron WWII
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 26 Sep 2012 @ 13:05
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