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Dark Messiah of Might and Magic - Elements: Review

  XBOX 360 

Ubisoft ist eine Traditionsschmiede, die vor allem für qualitativ hochwertige Spiele bekannt wurde. Im Jahre 2006 konnte Ubi Soft mit dem Action-Rollenspiel Dark Messiah of Might & Magic die PC-Spieler verzaubern. Wir schreiben nun das Jahr 2008 und die Portierung für die Xbox 360 ist seit wenigen Tagen erhältlich. Ob sich die längere Entwicklungszeit ausgezahlt hat, und wie sich das Action-Rollenspiel auf der Konsole schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

Bevor es mit dem dunklen Messias zur Sache geht, wählen wir zunächst aus, wer wir sind: Krieger, Bogenschütze, Magier oder Assassin stehen zur Auswahl - jeder mit speziellen Fähigkeiten, was eingefleischten RPG-Spielern ja nun nicht unbekannt sein dürfte. Im Gegensatz zu anderen RPG-Titeln ist das Aufleveln der Figur aber nur begrenzt möglich, eine freie Wahl der Fähigkeitenverbesserung gibt es nicht. Der Charakter bekommt beim Erreichen einer neuen Stufe auch neue Fertigkeiten, die aber vom System zugeteilt werden. Ausserdem ist die Trennung der einzelnen Klassen strikt - so strikt, dass ein Magier kein Schwert oder einen Bogen führen kann, er ist eben Magier. Ein Krieger wird dafür keine Magie erlernen können.

Was die Hintergrundgeschichte anbelangt, ist alles beim Alten geblieben, aber wir geben euch eine schnelle Einleitung. Nachdem wir mit unserem Protagonisten Sareth einen Kristall aus einer Höhle bergen - die erste Mission dient auch gleichzeitig als Einführung in die Steuerung - bekommen wir die schicke Xana als inneren Seelenbegleiter, die uns mit zickigen Kommentaren fortan auf Trab hält. Auf Trab ist auch das Stichwort, denn nach einem kurzen Ritt geht es in Steinheim voll zur Sache. Wer sich auf eine entspannte Rundreise durch das Reich der Fantasie eingestellt hat, der wird kaum Zeit zum Verschnaufen haben. Die Handlung versteht es, den Spieler in ihren Bann zu ziehen.

Nach wenigen Spielminuten geht es in Steinheim rund, da müssen wir mit dem Helden schon unter Zeitdruck klettern, springen und laufen, was das Zeug hält, da die Dämonen die Stadt mit einem Blitzangriff überfallen. Um die Stadt und unser Leben zu retten, müssen wir den Angriff zurückschlagen, was letztlich darin mündet, dass wir mit einer Balliste auf einen grossen Zyklopen feuern. Wer in der Hektik strauchelt, weil er in der Eile den Überblick verliert und den Weg nicht findet, der darf am letzten Checkpoint noch einmal neu starten. Das ist sehr human, wenngleich diese Checkpoints ihre Tücken haben: Zum einen sind sie sparsam verteilt, zum anderen ist ein Checkpoint kein Speicherplatz. Für den PC-Benutzer, der sich mit Quicksaves gern absichert, mag eine Autospeicher-Funktion nutzlos sein, auf Konsolen ist das automatische Speichern aber fast schon unerlässlich. Immerhin weist das Spiel uns freundlich darauf hin, dass wir speichern müssen - grossartig gelöst ist das aber nicht. Vor allen Dingen dann nicht, wenn sich die Xbox auf ihre typische Weise unsanft verabschiedet. So eine fehlende Auto-Speicherfunktion ist sicher nicht spielentscheidend, macht aber einen gewissen Komfort aus, der auch an einigen anderen Stellen im Spiel fehlt.

Dark Messiah of Might and Magic - Elements
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Daniel Hanin


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Daniel Hanin am 28 Feb 2008 @ 10:10
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