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Dead or Alive 4 : Review

  XBOX 360 

Bei Prügelspielen geht es eigentlich immer um dieselbe Spielidee. Zwei Kämpfer, zwei Gesundheitsbalken, jede Menge Moves und letztendlich ein triumphierender Sieger sind die unverwechselbaren Hauptmerkmale dieser Spielkategorie. Doch welch unterschiedliche Ausprägungen dieses interessante Genre besitzt, wurde in der Videospielgeschichte, besonders in der moderneren, ein ums andere Mal demonstriert. Wo Mortal Kombat auf rohe Gewalt und legendäre Fatalitys, Soul Calibur auf filigrane Material-Arts-Kämpfe und Virtua Fighter auf elegante Kampfkünste setzte, standen bei Dead or Alive meistens die leichte Steuerung und die lockere Atmosphäre im Japano-Style sowie viele knackige Frauen im Vordergrund. Mit dem vierten Teil möchte sich Tecmo endgültig die Krone der Prügelspiele aufsetzen. Mit Erfolg?

Gameplay

Da die Hintergrundgeschichte so flach wie unnötig erscheint, was natürlich bei jedem anderen Prügler mehr oder weniger auch der Fall ist, schenken wir uns diese und widmen uns zugleich den verschiedenen Spielmodi zu. Im Story-Modus erblickt der erfahrene Fan sogleich einige alte Charaktere wieder, welche in Dead or Alive - Ultimate keinen Auftritt feiern durften. Unter anderem sind Brad Wong und Christie wieder mit von der Partie. Zu Beginn stehen dem Spieler sechzehn Charaktere zur Auswahl, wobei viele Informationen über diese abgerufen werden können. So erfährt man endlich, dass Tina tatsächlich die Traummasse 95-60-89 besitzt, oder der Ninja Ryu Hayabusa eigentlich ein Kramladenbesitzer ist. Auch neue Charaktere haben den Weg ins Spiel gefunden: Mit La Mariposa, Kokoro und Eliot stehen schon zu Beginn drei neue, aber etwas mittelmässige Charaktere zur Auswahl. Wer eifrig die Storylines durchspielt, wird schon bald einen altbekannten Freund wiedersehen: Der Kämpfer Spartan 458, so der Name des Master Chiefs von Halo in Dead or Alive 4, befindet sich ebenfalls unter den Spielfiguren. Etwas irritierend dabei ist, dass der Spartan eine weibliche Stimme besitzt, was wohl als Augenzwickern von den Entwicklern Richtung Microsoft und Bungie zu verstehen ist.

Hat man sich für einen Charakter entschieden, sind sieben verschiedene Stages zu meistern, bevor der Endgegner zum letzten Tango einlädt. Der sorgt dann jedoch etwas für Ernüchterung, denn ein Klon von Kasumi, welcher vielfach stärker ist als die originale Kämpferin, kann nicht wirklich begeistern. Dafür entschädigen die gerenderten und hochaufgelösten Zwischen- und Endsequenzen für einiges. In herrlich kitschiger Manier erfährt man beispielsweise, ob Tina wirklich ein Rockstar geworden ist oder wie Jann Lee seine Kindheit erlebt hat. Eine kurzweilige Genussshow ist also sicherlich vorprogrammiert.

Alt und neu

Die weiteren Offline-Spielmodi sollten eigentlich von früheren Teilen bekannt sein und sorgen für keinerlei grössere Überraschungen. Neben dem Time-Attack-, Survival- und Team-Battle-, gefällt natürlich erneut der Versus-Modus, wodurch stundenlange packende Kämpfe mit den Kollegen möglich sind. Die vielfältigen Arenen bieten zudem grosse Abwechslung. Egal, ob inmitten von prähistorischen Dinosauriern, in einer Ninja-Trainingsstube, welche übrigens stark an Ninja Gaiden erinnert, oder aber auf einer stark befahrenen Hauptstrasse - die verschiedensten Kampfarenen erhöhen den Wiederspielwert enorm. Die Arenen enthalten dabei wie gewohnt mehrere Ebenen und im Extremfall kann ein Kampf über mehr als drei davon verlaufen. Derjenige Spieler, welcher von einer Ebene gestossen wird, erleidet logischerweise einen bestimmten Sturzschaden, welcher sich im Kampf empfindlich auswirken kann.

Dead or Alive 4
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Can Baris

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Can Baris am 19 Feb 2006 @ 11:36
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