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F.E.A.R. Files: Review

  XBOX 360 

Vor etwas mehr als zwei Jahren überraschte ein Shooter namens First Encounter Assault and Recon - kurz: F.E.A.R. - mit einem gelungenen Mix aus Horror- und klassischen Shooter-Elementen die Spielegemeinde. Ende 2006 erfolgte die Portierung für die Xbox 360, welche die dichte Atmosphäre des Titels in angemessener Weise wiedergab. Zwischenzeitlich erschien auf dem PC das erste Add-on namens Extraction Point, welche mit einer neuen Einzelspielerkampagne daherkam. Vor einigen Monaten erschien schliesslich das zweite Add-on mit dem Titel Mission Perseus für den PC. Damit die Xbox 360-Shooterfans nicht benachteiligt werden, folgt nun mit F.E.A.R. - Files ein eigenständiger Titel, welcher beide Add-ons beinhaltet und noch einige zusätzliche Extras verspricht. Ob sich der Kauf des Titels lohnt, lest ihr in unserem Test!

Die Angst spielt mit

Zunächst die wichtige Botschaft für diejenigen, welche die Einleitung nicht genau gelesen haben: F.E.A.R. - Files ist ein eigenständiger Titel und bedarf nicht der Hauptversion, damit er lauffähig ist. Wenden wir uns also nun zunächst dem ersten Add-on zu, das den Titel Extraction Point trägt.

Nach wenigen Spielminuten findet ihr euch in einem düsteren, apokalyptischen Szenario wieder: Mit der Knarre in der Hand und als Mitglied der F.E.A.R.-Eliteeinheit kämpft ihr euch durch Horden von wild gewordenen Klonsoldaten und weiteren furchteinflössenden Gestalten, welche meistens auf den ersten Blick nicht genau identifizierbar sind. Gerade zu Beginn spielt F.E.A.R. seine Trumpfkarte aus - die Ungewissheit darum, was einen in der nächsten Sekunde erwartet, treibt die Spannung auf den Höhepunkt. Räume verdunkeln sich urplötzlich, vierbeinige Kreaturen huschen durchs Bild und verzerrte Stimmen drängen sich auf.

Bloss schade, dass diese gruselige Atmosphäre nicht ewig hält. Nachdem ihr die ersten Feinde erledigt habt, legt sich die Spannung ziemlich schnell und blitzt nur noch punktuell bei einigen interaktiven Zwischensequenzen oder Bosskämpfen wieder auf. Primär verantwortlich für den rapiden Spannungsverlust ist die äusserst dumme gegnerische Intelligenz. Zwar suchen sich die gegnerischen Soldaten ab und an eine Deckung, doch viel mehr bringen sie nicht zustande. Dank der coolen Zeitlupenfunktion könnt ihr das Lumpenpack schnell erledigen. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den äusserst linearen Aufbau des Gameplays. Solange die Spannung durch gescriptete Events aufrechterhalten wird, stört die Linearität nicht besonders, doch sobald ihr nur noch einen Raum nach dem anderen säubert, verliert der Titel schnell an Reiz.

Im Westen nichts neues

Das zweite Add-on Mission Perseus schickt euch wieder als F.E.A.R.-Mitglied in die Schlacht gegen die Klonarmee von Paxton Fettel, wobei erwähnt werden muss, dass Mission Perseus nicht an das Ende von Extraction Point anschliesst, sondern einen alternativen Handlungsstrang zur Originalversion liefert. Spielerisch ist hingegen nichts neues zu erwarten. Ihr durchquert blutverschmierte Räume, duelliert euch mit einer Horde Gegner und erlebt ab und an teuflische Visionen, welche durchaus für Angstschweiss sorgen können, wenn ihr den Titel in einem abgedunkelten Raum spielt.

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Can Baris am 19 Jan 2008 @ 16:18
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