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FIFA 07: Review

  XBOX 360 

Jetzt ist die Saison steht auf der Verpackung von der diesjährigen FIFA-Ausgabe aus dem Hause EA. Mit FIFA 07 ist dies der nun schon dritte Fussballableger für die Xbox 360. Bis dato waren die Fussballgötter jedoch alleine auf dem Platz, diese Saison ist der Zeus des Fussballs jedoch dazu gekommen - Pro Evolution Soccer 6. Dieser konnte bei uns nicht so überzeugen, wie es sich viele erhofft haben. Kollege Grunow vergab eine 8.0 und heute sehen wir uns einmal an, ob das EA-Pendant den Thron vielleicht stürzen kann. Licht, Kamera und Action!

Da fehlt doch was?

Und es fehlt wirklich einiges. Wer die Current-Gen- und die Next-Gen-Version vergleicht, wird sofort feststellen, dass etliche Ligen fehlen. Auf der Xbox 360 sind es gerade mal sechs, inklusive siebenunddreissig Nationalteams. Neben der englischen Premier League ist auch die deutsche Bundesliga vertreten - dies kann Pro Evolution Soccer 6 nicht von sich behaupten. Was einem jedoch gleich merkwürdig vorkommen wird, ist, dass es eine mexikanische Liga gibt. Hier werdet ihr euch zu Recht fragen, warum man nicht eine Liga mit gemischten europäischen Teams integriert hat. Auf diese Frage wird euch jedoch nur EA selbst eine Antwort geben können - schade ist es auf jeden Fall.

Doch nicht nur Ligen und Mannschaften, technisch hat FIFA abgespeckt - auch die Stadionvielfalt wurde beschnitten. Insgesamt haben es dreiundzwanzig Fussballtempel auf die DVD geschafft, darunter zum Beispiel die Stanford Bridge, welche als das Zuhause des FC Chelsea gilt. Wirft man einen Blick auf die Current-Gen-Fassung, bietet diese sage und schreibe einundfünfzig Stadien. Doch genug genörgelt, Fussballschuhe anziehen denn es geht auf den Platz.

Ein Spiel dauert neunzig Minuten

Herzlich willkommen auf dem Next-Gen Bolzplatz. Die Präsentation von FIFA 07 ist auch auf der Xbox 360 eine Wucht und einer der wenigen Punkte, an denen Pro Evolution Soccer bis jetzt noch nicht nagen konnte. Die Kapitäne schütteln sich die Hände vor dem Spiel, die Aufstellungen werden kommentiert und nach einigen Kameraschwenks durchs ausverkaufte Stadion kann es losgehen. Nach den ersten paar Minuten wird einem schon klar, dass EA endlich einmal ihre Versprechen gehalten haben und wirklich eine neue Engine integriert wurde. Neben besseren und geschmeidigeren Animationen wurde auch die komplette Ballphysik auf den Kopf gestellt. Der Ball klebt endlich nicht mehr am Fuss und dadurch entstehen komplett neue Situationen und ihr müsst euer altbewährtes Spielprinzip revidieren.

Steuerungstechnisch bleibt der Titel den Vorgängern treu und auch in dieser Saison kommen hier keine Probleme auf. Ab und zu werden zwar eure Manöver etwas verzögert wiedergegeben, dies ist aber nicht weiter schlimm. So bringt ihr eurem Starstürmer mit präzisen Pässen zur Torchance, schlagt gefährliche Flanken in den Strafraum oder kickt den Torwart gekonnt aus. Apropos Torhüter, diese haben weiterhin ein kleines, aber doch erhebliches Problem - ihre KI. Hier hat auch die neue Physik nichts geholfen. Sie sind einfach unausgeglichen, manchmal halten sie Schüsse, die normalerweise unhaltbar wären. Das andere Mal bleiben sie auf der Linie stehen und lassen sich den Ball durch die Beine spielen. Aber auch etliche Abpraller werden durch die Torwärter verursacht und bieten euch dadurch eine fast hundertprozentige Chance auf einen Treffer. Ganz anders hingegen agiert die Verteidigung. Diese greift euch bereits im Mittelfeld aggressiv an und dadurch müsst ihr euer Spiel stark an das des des Gegners anpassen. Manchmal helfen Flanken, das andere Mal hingegen reichen simple und lange Pässe.

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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 14 Nov 2006 @ 16:23
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