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FIFA 15: Review

  XBOX 360 

Manchmal ist es gut, wenn man einen einzelnen Test zu einer bestimmten Version verfassen kann. So haben wir im Fall von FIFA 15 mal genauer die Xbox-360-Ausgabe unter die Lupe genommen. Offenbar hält man die Konsole mittlerweile für komplett veraltet und nicht mehr förderungswürdig, anders können wir uns diese FIFA-15-Version nicht erklären.

Der viel reisende Schiedsrichter

Eines gleich vorweg: Zum Test stand uns die internationale Presseversion zur Verfügung, in der wir ausschliesslich die Sprachen Englisch, Niederländisch und Italienisch abrufen konnten. Wie die deutsche Version vor allem hinsichtlich des Kommentars gelungen ist, können wir daher nicht sagen. Wir entschieden uns beim Spielen für die englische Tonausgabe. Die ist grundsätzlich nicht so mies geworden, wie man vielleicht aufgrund so mancher Stimmungslage meinen könnte. Allerdings haben uns die ständigen Spielstandsdurchsagen auf den anderen Plätzen im Ligamodus rasch genervt.

Weiterhin merkwürdig: In der deutschen Bundesliga gibt es nur einen einzigen Schiedsrichter, der alle Spiele unseres ausgewählten Vereins pfeifen darf, egal, ob auswärts oder im heimischen Stadion. Wäre das tatsächlich der Fall, der gute Mann hätte sicher arge Probleme mit der Zeit. Ein Fehler unserer Testversion? Oder ist dies in allen Ausgaben der Fall? Dann hätte die Qualitätsprüfung aber mal so richtig geschlafen. Gleiches gilt für die Stadien - da spielt Mainz seine Heimspiele im Frankfurter Stadion? Na immerhin tritt der BVB im korrekten Stadion an, sonst hätte Tester Markus das Spiel wohl sprichwörtlich direkt in die Ecke getreten. Ob diese Fehler auch in der Verkaufsversion vorliegen, darf bezweifelt werden; zumindest haben wir diesbezüglich bisher nichts in Erfahrung bringen können.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich bei der Menüstruktur nicht viel verändert: Nach wie vor baut EA hier auf grosse Kacheln; muss man nicht mögen, erfüllt aber seinen Zweck. Die Menüpunkte sind allesamt vom Vorgänger übernommen worden, nur bei der Farbgebung gibt es Unterschiede zu sehen. Und auch auf dem Spielfeld gibt es nur wenig Neues zu erleben. Wo ihr bei der Xbox-One-Version noch schimpfende oder aufmunternde Rufe eurer Mitspieler hören könnt, ist hier Stille angesagt. Die Emotionen auf dem Platz sind sehr beschränkt. Das wäre nicht schlimm, würde ansonsten optisch alles auf einem besseren Stand sein. Das ist aber kaum der Fall.

Die Rasenplätze sehen aus, als würde man auf Kunstrasen spielen. Nach einer Grätsche seht ihr hier selbst bei starkem Regen keinerlei Platzfehler, Erhebungen oder Ähnliches. Die Spielflächen bleiben perfekt, egal was ihr macht oder wie das Wetter ist. Dass sich die Stadien optisch nicht verändert haben, mag man noch verschmerzen. Trotzdem hätte man sich mehr Abwechslung beispielsweise bei den Fans gewünscht. Nur einmal "You never walk alone" bei einem Heimspiel und hochgehaltene Schals dabei - das wäre doch nicht zu viel verlangt!

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 08 Okt 2014 @ 20:26
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