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FIFA World Cup 2006: Review

  XBOX 360 

Eine Fussballweltmeisterschaft ist schon etwas Besonderes. Immerhin haben Fans nur alle vier Jahre bei einem solchen Grossereignis mitzufiebern. Grund genug natürlich für EA Sports, wieder einmal ein passendes Spiel mit den offiziellen Lizenzen zu veröffentlichen. In

FIFA World Cup 2006

liegt es an euch, welche Nationalmannschaft ihr bis ins Finale schiesst.

EAs FIFA

Eines dürfte vielen Fussballfans schon beim Blick auf die Entwickler klar sein: Natürlich handelt es sich hierbei nicht um eine Simulation, sondern um eine eher arcadelastige Kickerei. Doch zur Weltmeisterschaft ist einem vieles egal. Immerhin geht es hier um das grösste Fussballspektakel der Welt und da zählt vor allen Dingen die richtige Atmosphäre. Dank den offiziellen Lizenzen hat EA hier natürlich immer klar die Nase vorn. Doch eines gleich vorweg: Zum Vorgänger Road to FIFA World Cup hat sich nicht wirklich viel getan. Wieder einmal wird die Frage in den Raum geworfen, ob so viele FIFA-Versionen wirklich notwendig sind. Hätte man sich Road to FIFA World Cup nicht komplett sparen können?

Wie dem auch sei, die WM ist in vollem Gange und auch auf der Xbox 360 wird für reichlich Stimmung gesorgt. Mit dabei sind alle offiziellen WM-Stadien und auch zusätzliche Veranstaltungsorte, um die Qualifikationsrunden auf der ganzen Welt in passenden Arenen stattfinden lassen zu können. Generell findet sich ein recht brauchbare Auswahl an Spielmodi. Einzelspieler werden sich natürlich vor allen Dingen die Endrunde genauer anschauen. Doch auch die Qualifikationsrunden sind ausgiebig spielbar. Falls euch also danach ist, die Elfenbeinküste von der Qualifikation bis zum Finale zu begleiten, dann habt ihr nun die Möglichkeit dazu. Alleine diese Tatsache macht den direkten Vorgänger auf der Xbox 360 geradezu überflüssig.

Des Weiteren habt ihr die Möglichkeit, einige Herausforderungen anzunehmen. In solchen Fällen müsst ihr zu bestimmten Zeitpunkten in historische Spiele eingreifen und bis zu drei Aufgaben lösen. Dummerweise ist die Zeit dafür sehr oft ziemlich knapp gesät. Wer in der achtzigsten Minute erst loslegen darf und dann zwei bis drei Tore schiessen muss, der sollte schon so einiges auf dem Kasten haben. Immerhin, Grund zur Motivation gibt es genug, denn wenn alle Herausforderungen mindestens mit Bronze belohnt wurden, dürft ihr klassische Endspiele nachzocken. Wem das noch nicht reicht, der darf sich am Elfmeterschiessen oder bei einem Trainingsspiel vergnügen.

Auf dem Rasen herrscht der Spieler

Natürlich sollte es stets so sein, dass der Spieler auf dem Feld das Sagen hat und die Arbeit verrichten muss. Doch beim Fussball gibt es eben doch elf aktive Spieler pro Mannschaft, was soviel bedeutet wie: Man kann nun einmal nicht alle gleichzeitig steuern. Das sollte eigentlich auch kein Problem sein, denn dafür gibt es ja schliesslich die künstliche Intelligenz. Leider fängt das Spielgefühl genau hier an zu kippen. Zu oft möchte man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen mit der Frage, welchen Stoff die eigenen Spieler schon wieder geraucht haben könnten. Das häufigste Problem ist wohl der fehlende Drang zum Ball. So kann es immer wieder passieren, dass eigentlich gut stehende Akteure einfach nicht den Hintern bewegen und erst merken, was ihnen da entgangen ist, wenn ein gegnerischer Spieler im Ballbesitz ist.

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Benjamin Boerner

FIFA-World-Cup-2006


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Benjamin Boerner am 22 Jun 2006 @ 16:54
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