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Fallout - Brotherhood of Steel: Review

  XBOX 


Fallout, welch klangvoller Name landet nun auch auf der Xbox. Auf dem PC schon längst mit zwei grossartigen Rollenspielen und einem eher mässigen Taktikspiel zur Legende geworden, soll das Fallout-Endzeit-Universum nun auch Xbox Fans Spielspass bereiten. Dürfen wir uns auf ein atmosphärisch packendes Erlebnis freuen oder verkommt das Fallout-Feeling auf der Xbox zu einer einzigen Klickorgie?



Nach einem verheerenden Atomkrieg ist die Zivilisation, wie wir sie heute kennen, kaum noch vorhanden. Nur wenige Menschen überlebten den Krieg und leben ein tristes Dasein auf der verseuchten Oberfläche des Planeten. Der Traum von einem wundervollen Leben mit Hilfe des technischen Fortschritts war für die Menschheit wie eine Seifenblase zerplatzt. Viele Überlebende haben mit den Folgen des radioaktiven Niederschlags zu kämpfen und auch die Tierwelt wurde nicht verschont. Zahlreiche Mutationen wandeln nun auf der Erde herum. Das Fallout-Universum wahrlich ist kein Ort, an dem sich ein ausgedehnter Urlaub lohnen würde. Doch als einer von drei Charakteren begebt ihr euch in bester Hack´n´Slay Manier auf die Suche nach der Brotherhood of Steel, einer mächtigen Gruppe, die scheinbar urplötzlich verschwunden ist. Nachdem ihr euch für einen der drei wählbaren Charaktere entschieden habt, begebt ihr euch in eine Wüstenstadt, von der aus ihr in die Abenteuer startet.

Hinein ins Getümmel!

Schnell und einfach ist die Steuerung erlernt. Aus einer übersichtlichen, frei drehbaren, Ansicht heraus kontrolliert ihr das Spielgeschehen. Bei Dialogen fährt die Kamera vor den aktuellen Gesprächspartner. Leider verbreiten die Gespräche keinerlei des bissigen und ironischen Charmes, der doch so typisch für die Fallout Spiele war. Somit klickt ihr euch blitzschnell durch die Gesprächoptionen durch, um euch rasch wieder in die Action stürzen zu können. Die Kämpfe gegen mehrere Gegner der unterschiedlichsten Art und das Sammeln und Verkaufen gefundener und erbeuteter Ausrüstung ist auch in Fallout-Brotherhood of Steel elementarer Bestandteil und genretypisch suchtfördernd. Nach einem Levelaufstieg verteilt ihr in einem Fertigkeitsmenü Punkte auf eure Kampf- oder Heilfähigkeiten und selbst das Geschick im Feilschen mit den örtlichen Händlern kann ausgebaut werden. Einer linear gehaltenen Story folgend, bereinigt ihr Örtlichkeiten wie einen dunklen Bunker, eine von Ghulen heimgesuchte Stadt oder ein grosses Lagerhaus von euch feindlich gestimmten Bewohnern.

Wie ihr die Bereiche säubert, hängt auch von der Wahl eures Charakters ab. Der eher an einen Barbaren erinnernde Cyrus stürzt sich kampfesfreudig mit einem stachelbesetzten Baseballschläger oder mit Kampfhandschuhen in die Menge, während die eher zierlich wirkende Nadia am liebsten aus der Ferne mit aufgemotzter Laser-Waffe auf ihre Gegner feuert. Wer sich für Cain, einen ghulähnlichen Vertreter der Menschheit entscheidet, geht wiederum mit gänzlich anderer Taktik voran und lässt seine Feinde oftmals in heimtückische Fallen laufen. Eine zuschaltbare Automap erleichtert euch das Zurechtfinden in den teilweise unübersichtlichen Leveln.

Fallout - Brotherhood of Steel
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:08
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