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Fantastic 4 - Rise of the Silver Surfer: Review

  XBOX 360 

Videospiele auf Basis von Kinofilmen kriegen von uns meistens eine schlechte Bewertung, obwohl die Filme den Entwicklern eine spannende Story liefern. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber mehrheitlich sind Spiele zu Filmen sehr schlecht. Ob dies bei Fantastic Four: Silver Surfer für die Xbox 360 auch der Fall sein wird, erfahrt ihr in diesem Review.

Bei jedem tollen Kinofilm hofft man, dass die Umsetzung in ein Videospiel gelingt. Leider ist dies bei Fantastic Four: Silver Surfer wie so oft nicht der Fall. Als erstes fällt auf, dass die Geschichte des Spiels nicht mit der des Kinofilms übereinstimmt. Im ersten Level müssen die Fantastischen Vier ein unterirdisches Labor zerstören.

Das wäre nicht weiter schlimm, wenn da nicht diese komischen grünen Kobolde wären. Diese Kobolde sehen dem berühmten Gegner von Spider-Man verdammt ähnlich. Ob da die Entwickler etwas verwechselt haben? Die grünen Dinger lassen sich zudem mit der Spielfigur Ben hochheben und in den nächstbesten Abgrund werfen, was die Kämpfe doch etwas zu sehr vereinfacht.

Das Leveldesign ist sehr eintönig und der Levelaufbau wiederholt sich immer wieder. Die Räume des unterirdischen Labors im ersten Abschnitt sehen beispielsweise alle gleich aus nur die vorhandenen Gegenstände wechseln sich ab. Man hat das Gefühl, man bewege sich im Kreis in einem endlosen Level. Die Grafik ist sehr detailarm und die Texturen teilweise von sehr schlechter Qualität. Positiv fällt auf, dass das Spiel flüssig und ohne technische Fehler läuft. Die Spielfiguren sehen zwar ihren Vorbildern aus dem Kinofilm sehr ähnlich, aber ihre Animationen lassen zu wünschen übrig. Gut gelungen ist die deutsche Vertonung, selbst wenn es sich hierbei nicht um die Original-Synchronsprecher handelt.

Das Spiel wird mit allen vier Spielfiguren gleichzeitig bestritten. Der Spieler kann jederzeit zwischen den Spielfiguren hin und her wechseln, um die verschiedenen Fähigkeiten der Fantastic Four zu benutzen. Dies ist notwendig, da gewisse Rätsel nur von einem bestimmten Mitglied gelöst werden können. Die Kräfte und Kampftechniken der Vier können durch gewonnene Punkte am Ende eines Levels verbessert werden. Viel bewirkt dieses RPG-Element jedoch nicht. In unserem Test haben wir alle Punkte ausschliesslich in Ben investiert und trotzdem waren die Verbesserungen nicht wirklich spürbar im Spiel.

Die Rätsel zwischendurch sind sehr einfach und nicht wirklich interessant. Man muss beispielsweise die richtige Anzahl Spielfiguren auf eine Plattform stellen oder mit Kristallen einen Laser so ausrichten, dass eine Brücke erscheint. Für etwas Abwechslung sorgen die Levels, die man nur mit einer Spielfigur bestreitet. So verfolgt man beispielsweise als Fackel den Silver Surfer durch einen Tunnel, in dem Autos und Busse die Verfolgung erschweren. Der Kooperativ-Modus wäre nicht schlecht, wenn da nicht die Probleme mit der Kameraeinstellung wären. Die Steuerung des Spiels ist etwas mühsam. Bei hektischen Kämpfen verliert man schnell die Übersicht wegen der Kameraposition und der unpräzisen Steuerung.


Fantastic 4 - Rise of the Silver Surfer
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Fabian Wespe


Fantastic-4---Rise-of-the-Silver-Surfer


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Fabian Wespe am 04 Okt 2007 @ 16:38
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