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Far Cry Instincts: Review

  XBOX 

Endlich! Nach mehr als einem Jahr, gefüllt mit neidischen Blicken ins PC-Lager, ist hierzulande die Xbox-Fassung zum Action-Hit

Far Cry

erschienen. Doch viele stehen Jack Carvers neustem Abenteuer etwas skeptisch gegenüber. Kann die Xbox nur eine annähernd so gute Optik auf den Bildschirm zaubern wie es auf dem PC der Fall war? Kann die Soundkulisse eine dichte Atmosphäre im Dschungel aufbauen und den Spieler in eine atemberaubende virtuelle Welt führen? Erwartet uns hier ein völlig neues Spiel oder eine simple Portierung? Antworten auf diese und noch viele andere Fragen geben wir euch in unserem Test.



Story

Ach, das Leben könnte so schön und einfach sein. Als Bootskapitän hat sich Jack Carver auf einem Inselgebiet im Pazifischen Ozean niedergelassen und verdient seit jeher mit Bootsfahrten sein Geld. Doch seine dunkle Vergangenheit holt ihn bald ein. Carver ist nämlich bei den Marines entlassen worden und auf ihn wurde ein Kopfgeld ausgesetzt. Als eines Tages die schöne und vor allem reiche Val Cortez auf seinem Boot auftaucht, stinkt es schon gewaltig nach Ärger. Sie bittet Jack nämlich darum, dass er sie auf die Jacutan-Inseln fahren solle - eine Insel, welche von Einwohnern und Touristen gemieden wird. Als ein paar böse Söldner daraufhin Jacks Boot zerstören, ist der Kampf unausweichlich. Jack Carver schlägt sich fortan als Ein-Mann-Armee durch die dichten Dschungelwälder und versucht, seine entführte Touristin Cortez zu retten.

Obwohl die Story, welche mit dem PC-Vorbild nicht mehr viel gemeinsam hat, grösstenteils doch eher flach ist, wurde sie sehr aufwändig in Szene gesetzt. Bei Far Cry Instincts erlebt ihr nämlich die ganze Story aus der Ego-Perspektive, was zu einer hohen Identifikation mit der Spielfigur führt.

Gameplay

Far Cry Instincts ist natürlich ein reinrassiger Ego-Shooter geblieben. Nachdem sich Jack von seinem brennenden Boot befreit hat und sicher an Land geschwommen ist, bekommt er schon die erste Waffe in die Hand gedrückt. Bei der späteren Waffenwahl muss aber genau überlegt werden, welche Waffe die grössere Durchschlagskraft und Präzision besitzt. Denn Jack kann nur maximal drei Waffen bei sich tragen. Anders als bei der PC-Version kann Jack nun auch Waffen doppelhändig führen. Wer nun jedoch glaubt, dass man bei Instincts ganze Areale stürmen muss und alles abschiesst, was einem vor die Flinte kommt, hat sich stark geschnitten.

Bei Far Cry Instincts stehen nämlich getarnte Angriffe an oberster Stelle. Meistens kann Jack unbemerkt durch den Dickicht schleichen und dann gezielt einige Söldner abmurksen. Auf dem Radar werden die Gegner angezeigt. Wenn sie grün leuchten, bedeutet dies, dass sie im normalen Wachzustand, jedoch nicht im alarmierten Zustand sind. Ändert sich die Farbe zu gelb, hat der Wachposten etwas gehört, jedoch Jack noch nicht gesehen. Er macht sich auf die Suche nach ihm und der Spieler sollte nun entweder fliehen oder die Waffen bereithalten. Ist der Punkt schliesslich rot eingefärbt, holt das gegnerische Feindgesindel weitere Unterstützung, um Jack den Garaus zu machen. In der Theorie hört sich das ja alles schön und gut an, doch in der Praxis mussten wir leider immer wieder den ein oder anderen KI-Aussetzer feststellen. Manchmal stehen die muskelbepackten Söldner einfach herum, obwohl sie Jack unlängst gehört haben. Wenn sie jedoch anfangen zu feuern, ist schnelles Handeln gefragt. Der vom PC her bekannte Schwierigkeitsgrad ist nämlich auch auf der Xbox spürbar. Allzu viele Treffer darf Jack demnach nicht einkassieren.

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Can Baris

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Can Baris am 05 Okt 2005 @ 17:40
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