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Fight Night Round 3: Review

  XBOX 360 

Einige von euch werden vielleicht schon die Demo gespielt haben, andere haben sich die Trailer angeschaut und wieder andere haben sich an Screenshots ergötzt. Eines ist klar, Fight Night Round 3 sieht einfach fantastisch aus. So gehört sich das auch für ein echtes Next-Generation-Spiel. Genial sah aber auch NBA Live 06 aus, konnte technisch und inhaltlich aber nicht ganz überzeugen. Ob es Fight Night Round 3 in dieser Hinsicht besser macht, lest ihr in unserem Test.

Nach dem Starten werdet ihr erst einmal, wie von Electronic Arts gewohnt, von einem aufgeräumten und schicken Menübildschirm empfangen. Nun könnt ihr auch gleich aus mehreren Modi wählen. Entweder sucht ihr euch einen Boxer aus und geht sofort in den Ring, sucht die Herausforderung über Xbox Live oder boxt einen legendären Kampf in den ESPN Classics nach. Durch die teure Lizenz finden sich unter anderem Boxgrössen wie Muhammad Ali, Roy Jones Jr., Evander Holyfield, Joe Frazier und Oscar De La Hoya wieder. Wer es richtig hart mag, ist im Hard-Hits-Modus genau richtig, denn in dort gibt es keine Ringglocke, die den Kampf unterbricht. Gewinner ist, wer am Ende noch auf den Beinen steht. Herzstück der Boxsimulation ist natürlich der Karrieremodus und der lässt euch die Wahl, ob ihr mit einem selbst erstellten Boxer die Weltrangliste stürmen wollt oder ob ihr die Karriere eines bekannten Boxers neu starten wollt. Entscheidet ihr euch für einen eigenen Kämpfer, lässt euch EA wieder viel Freiraum, ihn nach eurem Geschmack zu gestalten. Segelohren und eine zu lange Nase sind ebenso einstellbar wie Frisur, Hautfarbe und Körperbau. Accessoires wie Boxerhose, Handschuhe, Stiefel, Tatoos oder Ähnliches könnt ihr bei der Erstellung eures Boxers nicht auswählen, was aber nicht heissen soll, dass ihr eure komplette Karriere mit ein und derselben verschwitzten Hose verbringen müsst. Neue Teile könnt ihr euch später im integrierten Shop kaufen, ein gut gefülltes Bankkonto vorausgesetzt. Zum Schluss wählt ihr aus mehreren Kampfstilen und verteilt eine bestimmte Anzahl an Prozentpunkte auf Kategorien wie Kraft, Schnelligkeit, Herz und Körper. Später könnt ihr im Shop Items kaufen, die euren Boxer besser machen. Boxstiefel verbessern etwa eure Agilität, ein besserer Mundschutz macht euch resistenter.

Der Weg nach oben

Kämpfe finden nun anhand von Verträgen statt, von denen euch meistens mehrere zur Auswahl vorliegen. Einige bringen ein hohes Kampfgeld mit sich, bei anderen wiederum gewinnt der Boxer, der sein Gegenüber am häufigsten auf die Matte schickt. Wieder andere verschaffen euch in der Szene mehr Ruhm, denn unbekannte Kämpfer erhalten nur schwer eine Chance auf einen grossen Titel- oder Sponsorenkampf. Eine kleine Leiste zeigt euch euren momentanen Ruhm an. Nähert sich der Balken einem Championgürtel, kriegt ihr die Möglichkeit auf einen Titelkampf. Umgekehrt dürft ihr an einem Sponsorenkampf teilnehmen, wenn die Anzeige das Logo eines Sponsors erreicht. Ob als Nächstes ein Titel- oder Sponsorenkampf ansteht, wird euch vorgeschrieben. Vor jedem Kampf absolviert ihr wie immer ein Training. Neu bei FNR 3 ist unter anderem, dass ihr euch nun in einer Liste einen Trainer aussuchen dürft, der euch trainiert. Allerdings kosten bessere Trainer Geld, so dass ihr anfangs auf die Tipps eines alten Herren angewiesen seid. Trainer, die Lohn verlangen, haben den Vorteil, dass sie Spezialisten auf einem Gebiet sind und euch so mehr Punkte in einer bestimmten Kategorie bringen. Im Training selbst konzentriert ihr euch dann auf verschiedene Bereiche. Um an Kraft zu gewinnen, stemmt ihr schwere Gewichte, für einen schnellen Schlagabtausch bearbeitet ihr den Dummy und um die Kondition zu verbessern, wartet der Sandsack auf euch. Wer keine Lust hat, selber Hand anzulegen, der lässt das Training automatisch ablaufen, was aber weniger Prozentpunkte für eure Fähigkeiten bedeutet. Verteilt werden die Punkte am Ende eines Trainings automatisch. Zudem solltet ihr darauf achten, ein ausgewogenes Training einzuhalten. Wer immer nur Gewichte stemmt, um stärker zu werden, wird bald wie eine Schnecke im Ring umherschleichen, denn es werden euch immer einige Punkte der anderen Bereiche abgezogen, die nicht trainiert wurden.

Fight Night Round 3
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 09 Mrz 2006 @ 21:12
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