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Forza Horizon 2: Review

  Xbox one 

Mit der kalten Jahreszeit steigt langsam, aber sicher ein Fest für Videospielfreunde. Dabei kommen besonders auch Fans des Renngenres voll auf ihre Kosten, denn während Sony mit DriveClub ein neues Franchise auf den Weg bringt, hat Microsoft sein PS-freudiges Zugpferd bereits ins Rennen geschickt. Mit Forza Horizon 2 bekommt die Xbox One also einen weiteren Genrevertreter. Wir haben uns dem sportlichen Boliden hingegeben und die Strassen unsicher gemacht.

Willkommen in Europa

Das wohl grösste Aushängeschild des Microsoft-Lagers im Bereich der Rennspiele hört auf den Namen Forza. Pünktlich zum Start der Xbox One wurde daher ein neuer Serienteil an den Start gebracht. Doch der Hersteller hat längst erkannt, dass nicht alle Anhänger solch rasanter Titel mit dem hohen Simulationsgrad klarkommen. Daher konnten sich bereits die Xbox-360-Fans über Forza Horizon freuen, das deutlich eingängiger und arcadelastiger dahergekommen ist. Dass dieses Unterfangen Anklang gefunden haben muss, zeigt schon die Tatsache, dass nun ein zweiter Teil veröffentlicht wurde.

Forza Horizon 2 verfolgt die Grundidee konsequent weiter und macht daher beim zugrundeliegenden Thema nicht viel anders. So dreht sich nach wie vor alles um das namensgebende Horizon-Festival, das dieses Mal allerdings in europäische Gefilde verfrachtet wurde. Davon abgesehen kommt der Titel ohne viel Handlung aus und versucht stattdessen, mit seinen Videos und Einspielungen stets für eine Gute-Laune-Stimmung zu sorgen. PS-starke Boliden, jede Menge Rennen und ein Haufen ehrgeiziger Leute, die einfach nur die Festivalmedaille an sich bringen und dazu noch Party machen wollen. Mehr braucht man eigentlich nicht zu wissen, um sich der Szenerie hinzugeben. So darf man auch direkt nach dem Intro seine erste Aufgabe erfüllen und einen schicken Flitzer zum Veranstaltungsgelände chauffieren. Dabei werden gleich die ersten Fahreigenschaften erläutert, und Neulinge haben die Chance, sich ohne Siegesdruck mit der Steuerung vertraut zu machen.

Forza Horizon 2 Bild
Daraufhin gilt es, das erste Fahrzeug auszuwählen. Je nach Entscheidung wird man automatisch bei einer passenden Meisterschaft angemeldet. Auch später variieren die Rennen je nach ausgewähltem Auto, damit man stets gegen gleiche Vertreter antritt und keine grossartigen Unterschiede zwischen den Fahrzeugen herrschen. Das Grundprinzip von Forza Horizon 2 ist dabei ähnlich dem Vorgänger recht simpel. Der Spieler absolviert die unterschiedlichen Rennherausforderungen und kann sich so einen Platz auf dem Siegertreppchen der Meisterschaft erarbeiten. Erst mit einem endgültigen Sieg werden neue Rennen freigeschaltet, wodurch letztlich der Fortschritt gesichert wird. Durch Erfolge sammelt der Fahrer aber auch automatisch Punkte, die den Rang erhöhen, was etwa mit Geldbelohnungen einhergehen kann.

Die Rennen werden aber nicht einfach nacheinander gestartet, denn genau wie im Erstling wird hier eine riesige Spielwelt geboten, in der man sich völlig frei bewegen darf. Mit dem Navigationssystem kann man sich zu den Herausforderungen leiten lassen, doch auch abseits der eigentlichen Rennen gibt es jede Menge zu tun, weshalb sich ein Ausflug in die Umgebung zu jeder Zeit lohnt. Sei es, um einfach die idyllische Landschaft zu geniessen oder um eine der Nebenaufgaben zu erledigen. Diese umfassen beispielsweise die bekannten Tempozonen, bei denen man eine möglichst hohe Geschwindigkeit konstant halten muss. Wieder dabei sind auch die Blitzer, die einen guten Vergleich mit Freunden ermöglichen. Bei weiteren Erkundungstouren lassen sich wie gehabt Oldtimer in versteckten Scheunen finden, womit stetig etwas zu tun ist. Nett ist derweil auch die Fahrspassliste, bei der man Dinge erledigt, die sich wohl kaum ein normaler Autofahrer zu träumen getraut hat. Unterdessen sammelt man ganz automatisch bei Drifts, sauberen Rennabschnitten und ähnlichen Aktionen weitere Erfahrungspunkte, die einen verschiedene Multiplikatoren freischalten lassen. Somit ist man auch abseits der Hauptaufgaben immer beschäftigt und hat auch lange nach dem eigentlichen Finale viele Herausforderungen, um sich auszutoben. Die Langzeitmotivation freut es jedenfalls.

Forza Horizon 2
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 12 Okt 2014 @ 07:26
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