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Forza Horizon 4: Review

  Xbox one 

Einst als Ableger zur Simulation Forza Motorsport gedacht, hat sich Forza Horizon als eigenständige Funracer-Serie entwickelt, die eine ganz eigene Anhängerschaft bedient. Nun geht sie in die inzwischen vierte Runde und führt den Spieler in ein neues Szenario ein. Dieses Mal erlebt man die motorisierte Freiheit in Großbritannien. Haben die Macher überhaupt noch frische Ideen für einen weiteren Wettbewerb? Dieser Frage sind wir im Test nachgegangen.

Startet die Motoren!

Größer, besser, schneller. Nach diesem Gusto hat man in den vergangenen Jahren stets die Fortsetzungen von Forza Horizon gestaltet. Auch mit dem vierten Teil der Reihe wird dieses Prinzip fortgesetzt, was für Fans sicherlich nichts Schlechtes bedeutet. Schließlich konnte die Reihe seit Bestehen immer mit einer hochwertigen Qualität punkten. Eines vorweg: Auf Qualität muss man auch dieses Mal zum Glück nicht verzichten. Der Spieler wird erneut zu einem Horizon-Wettbewerb geschickt, der dieses Mal in Großbritannien an den Start geht.

Wer bereits mit den Vorgängern vertraut ist, wird sich in nur wenigen Momenten zurechtfinden. Das zugrundeliegende Prinzip wurde nämlich kaum verändert. Wie gewohnt gibt es daher eine offene, frei befahrbare Spielwelt. Das erste Ziel im Spiel besteht im Prinzip darin, in den offiziellen Horizon-Kader zu gelangen. Wie sollte es auch anders sein, muss man dafür einige Herausforderungen absolvieren. An den einzelnen Modi haben die Macher eher wenig geschraubt. Einfache Straßenrennen sind genauso vorhanden wie Herausforderungen, in denen es von A nach B geht. Dabei geht es aber nicht nur auf dem Asphalt zur Sache, sondern auch über Matschstrecken oder gleich querfeldein. Besonders letzterer Modus weiß zu gefallen, da man sehr viel von der Natur sieht und abgesehen von den Kontrollpunkten anscheinend völlig unvorhersehbare Strecken vor sich hat. Dabei geht es durch Vorgärten, einsame Wälder und anderes unwegsames Gelände. Schade nur, dass die bei Rundrennen zerstörten Umgebungen in der kommenden Runde wie durch ein Wunder erneuert werden. Das schmälert die Atmosphäre ein wenig.

Forza Horizon 4 Screenshot

Zu den bestehenden Variationen kommen die bekannten Schaurennen, von denen es allerdings nur eine Handvoll gibt. Da tritt man zum Beispiel gegen ein Hovercraft an oder darf eine Halo-basierte Teststrecke befahren. Solche Highlights bieten zwar wenig für den fahrerischen Anspruch, können aber allein durch ihre Einzigartigkeit punkten und machen immer wieder Laune. Etwas Abwechslung kommt in diesem Teil durch zusätzliche Story-Missionen auf. Als Stunt-Fahrer darf man sich dabei genauso wie als Autovermieter ein zusätzliches Auskommen verschaffen. Eine nette Idee, und so kommt in Forza Horizon 4 wirklich zu keiner Zeit Langeweile auf. Auch weil man Zusatzaufgaben wie das Zerstören von besonderen Schildern oder Blitzerfotos einfach unterwegs erfüllen kann.

Am Umfang mangelt es in diesem Teil also wirklich nicht. Über 450 Boliden namhafter Hersteller werden geboten. Von Klassikern bis hin zu recht aktuellen Gefährten ist so ziemlich alles dabei, was das Autofahrerherz begehrt. Lackierungen, Tunings und eine Fülle an Einstellungen – Puristen können sich wie gehabt austoben. Anspruchsvolle Spieler können auf Fahrhilfen verzichten, während Neulingen die entsprechende Unterstützung geliefert wird. Jeder Spieler kann sich ein individuelles Erlebnis schaffen. Das wird auch bei den abermals vorhandenen Blaupausen klar, mit denen man eigene Renneinstellungen vornehmen kann. Im vierten Teil möchte Forza Horizon noch ein Quäntchen individueller werden. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Häuser zu kaufen und diese als Schnellreiseziele zu verwenden. Eine gute Idee. Etwas aufgesetzt wirken dagegen die vielen freischaltbaren Klamotten, mit denen man seinen Charakter im Eigenheim ausstatten kann.

Forza Horizon 4
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 05 Okt 2018 @ 12:09
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