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Freedom Fighters: Review

  XBOX 


Abseits vom Hype um grosse Hit-Spiele gibt es immer wieder Titel, die von der PR-Maschinerie weitestgehend vernachlässigt werden und eher still und heimlich den Weg in die Händlerregale finden, obwohl sie mindestens genau so viel Beachtung, wie ihre grossen Geschwister verdient hätten. Freedom Fighters ist so ein Titel und das von den Hitman-Machern entwickelte Spiel musste zusätzlich damit kämpfen, während der Entwicklung mehrfach einen neuen Namen bekommen zu haben. Warum auch eine schwere Geburt all ihre Mühen wert sein kann, erfahrt ihr in unserer Review!



Was wäre wenn?

Wir schreiben das Jahr 2003 und eine Weltmacht, die als Sieger aus dem Kalten Krieg hervorgegangen ist, beherrscht die globale Politik. Ihr wisst von wem die Rede ist? Wohl eher nicht, denn es handelt sich um die Sowjetunion, die in einem fiktiven Universum nach der Entdeckung des Wasserstoffbombe mit jäher Gewalt den Zweiten Weltkrieg beenden konnte und seitdem weltpolitisch die Oberhand hat! Europa und der Nahe Osten fielen schon bald unter die Kontrolle der Sowjetunion und auch wenn die USA der grösste Kontrahent blieb, verlief die Entwicklung im Lande schleppend, während die Kommunisten ihren Machtbereich immer weiter, bis nach Südamerika, ausdehnen konnten.

Davon unbeachtet fristet Christopher Stone sein Leben als Klempner in New York. Es herrscht wieder einmal Hochsommer in der Metropole und der 32-jährige Handwerker ist gerade mit seinem Bruder Troy in der Wohnung von Isabella Angelina, einer Sowjet-Kritikerin, mit dem beschäftigt, was ein Klempner so macht, als auf einmal ein Trupp russischer Soldaten auf der Suche nach der Bewohnerin das Appartement stürmt. Während Chris sich gerade noch verstecken kann, fällt sein Bruder dem Feind in die Hände und wird verschleppt. Noch ehe Chris überhaupt realisieren kann, was gerade geschehen ist, hört er von der Strasse den Lärm. Lärm von Panzern, die durch die Strassen von Manhattan vorrücken, Lärm von Hubschraubern, die in den Häuserschluchten des Grossstadtdschungels patrouillieren, die Sowjetunion hat New York eingenommen! Noch vollkommen konsterniert taumelt Chris aus der Wohnung und wird Zeuge, wie ein Soldat im Flur einige Anwohner festhält. Ein Schlag mit der Rohrzange und die Situation ist geklärt, doch damit fangen die Probleme erst richtig an, denn von nun an liegt es an euch, in der Rolle von Christopher Stone die Rebellen, die Freedom Fighters, gegen die Invasoren zu führen.

Aus dem Leben eines Rebellen

Ihr lenkt die Geschicke von Chris aus einer Third-Person-View, wobei das Gameplay selbst eher an einen klassischen Ego-Shooter erinnert. Bewaffnet mit einer Pistole, einem Gewehr (wahlweise Schrotflinte, mehrere Maschinen- oder ein Scharfschützengewehr, sowie ein Raketenwerfer), Granaten und dem Guerilla-typischem Molotowcocktail kämpft ihr euch durch New York. Die Stadt ist dabei in verschiedene Zonen unterteilt, von denen jede nochmals aus einem bis vier Unterabschnitten, die die einzelnen Missionen darstellen, besteht. Hauptziel in fast jeder dieser Missionen ist es, das sowjetische Hauptquartier einzunehmen, indem ihr die Stars and Stripes, die US-amerikanische Flagge, statt des Roten Banners mir Hammer und Sichel hisst. Neben dieser Hauptaufgabe gibt es auch immer noch Nebenziele, die nicht erfüllt werden müssen, das weitere Vorgehen aber praktisch immer erleichtern. Zumeist gilt es, Brücken, über die der Feind Nachschub erhält, zu sprengen, Hubschrauberlandeplätze zu zerstören oder Gefangene zu befreien. Das besondere dabei ist, dass ihr in jeder Zone entscheiden könnt, welchen der Unterabschnitte ihr als nächstes besucht, und dass ihr von einer Mission in eine andere wechseln könnt, um dort zum Beispiel Nebenquests zu bestehen oder Sprengstoff zu besorgen. So ist es schon gleich zu Beginn ratsam, eine Scharfschützenstellung des Feindes in die Luft zu sprengen, um in einer anderen Mission unbehelligt von diesen agieren zu können. Dies zieht sich auch im späteren Verlauf fort, wenn ihr beispielsweise auf diese Art die verhassten Hubschrauber beseitigen könnt. Die Reihenfolge der Aufträge ist aber nie entscheidend, wer will, kann auch einfach stur eine Mission nach der anderen absolvieren.

Auch in den einzelnen Missionen selbst besitzt ihr eine gewisse Freiheit, denn so gut wie immer führen mehrere Wege ans Ziel. So sollt ihr in einer Mission eine Feuerwehrstation einnehmen und könnt euch entscheiden, ob ihr den direkten Weg über eine stark bewachte Brücke nehmen wollt oder einen Umweg wählt und die Brücke unterquert, um diese dann eventuell sogar mit etwas C4, das ihr euch zuvor schnell in einem anderen Unterabschnitt besorgt habt, zu zerstören und damit den Nachschub des Feines zu unterbinden. Gespeichert werden kann übrigens kaum. Während der Gesamtfortschritt nach jedem absolvierten Unterabschnitt (beziehungsweise jeder Mission) automatisch gesichert wird, könnt ihr in den Mission noch einen temporären Schnellspeicherpunkt nutzen. Dafür müsst ihr dann an einen Gully treten und diesen öffnen, denn eure Rebellenorganisation operiert aus dem New Yorker Untergrund heraus, in den es euch später auch noch im Kampf verschlagen wird.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:18
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