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From Dust: Review

  XBOX 360 

Einmal Gott spielen für wenig Geld: Die Göttersimulation From Dust gibt's für knapp 15 Euro zum Runterladen. Günstiges Spiel. Aber keineswegs billig, sondern überraschend gut.

1989 war das Geburtsjahr des so genannten Genres der Göttersimulationen. In Populous, entwickelt von Peter Molyneux' Firma Bullfrog Productions, konnte der Spieler durch Einwirkung auf eine isometrisch dargestellte Landschaft über Heil und Unheil seines Volkes entscheiden. Damals ein völlig neues Spielprinzip und ein Hitspiel auf Konsolen und PC. Es folgten weitere Ableger in der Populous-Serie, später grafisch ansprechendere Göttersimulationen wie beispielsweise Black & White. Ein Spielprinzip mit Potential. Auch heute noch. Schön, dass Ubisoft nun Bewährtes ausgräbt und mit From Dust ein Spiel ähnlicher Machart präsentiert. Keine Staubsaugersimulation für gelangweilte Hausfrauen, sondern ein hochwertiges Spiel für wenig Geld. Da darf sich auch der arbeitssuchende, sparsame Hartz IV-Empfänger nach dem Kauf wie ein Gott fühlen.



Inselhopping für Abenteurer

Ein fremdartiges Volk, zunächst bestehend aus nur wenigen Mitgliedern eines Stammes, unterliegt in From Dust den Befehlen des Spielers. Jener Stamm zieht von Insel zu Insel, hat diese zu bevölkern, muss wachsen und ist dabei den Widrigkeiten der Natur ausgesetzt. Tsunamis können innerhalb weniger Sekunden die "Arbeit" einer ganzen Spielstunde zunichtemachen. Die komplette Bevölkerung, einfach von der Karte gespült. Das sieht mitunter ziemlich spektakulär aus. Am Horizont ist zu sehen, wie sich eine gigantische Wasserwelle auf das Land zubewegt. Die Luft wirkt feuchter, neblig-trüb. Bedrohliche Sounds dringen aus den Lautsprechern. Dann klatscht das wabernde Blau auf die Insel - Spieler vor Freude in die Hände, denn auch Sadisten kommen in From Dust auf ihre Kosten. Wenn sie denn wollen. Zumindest aber verzückt das grafisch spektakuläre Schauspiel.

From Dust
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Thomas Richter

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Thomas Richter am 27 Jul 2011 @ 19:42
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