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Full Spectrum Warrior - Ten Hammers: Review

  XBOX 

Spieler, die sich gerne mit Militärtaktiken auseinandersetzen, bekamen mit Full Spectrum Warrior ein völlig neues Spielerlebnis geboten. Denn ursprünglich diente der Titel der US Army als Trainingsprogramm. Seit dem Release sind nun jedoch schon knapp zwei Jahre vergangen. Höchste Zeit für einen zweiten Teil also. Das dachten sich wohl auch die Jungs von Pandemic Studios und haben mit Ten Hammers deshalb nun einen Nachfolger veröffentlicht und zwar für PC, Xbox und PS2. Welche Neuerungen dieser zu bieten hat, verraten wir euch in unserem Test.

Wie schon im ersten Teil übernehmt ihr auch jetzt wieder die Kontrolle über bis zu zwei Infanterie-Truppen, bestehend aus jeweils vier GIs. Euer Auftrag lautet, die Ordnung im fiktiven Staat Zekistan wiederherzustellen. Denn nachdem westliche Koalitionstruppen den Führer Al-Afad gestürzt haben, sind zivile Unruhen im Lande ausgebrochen. Nun kämpfen westliche Streitkräfte gegen verschiedene Rebellengruppen, was einen schon fast ein wenig an den Irak-Krieg erinnert. Zumal nicht zuletzt aufgrund der staubigen Umgebungen anzunehmen ist, dass sich Zekistan irgendwo im Mittleren Osten befindet.

Taktik ist gefragt

Keine leichte Aufgabe also, die euch da bevorsteht. Erst recht, da ihr eure Männer, wie schon beim Vorgänger, nur indirekt steuern könnt. Ihr gebt ihnen also lediglich Feuer- und Bewegungsbefehle. Das klingt zwar ziemlich einfach, ist es in Wahrheit jedoch überhaupt nicht. Denn um eure Recken vor feindlichen Treffern zu schützen, solltet ihr sie möglichst von einer Deckung zur anderen kommandieren. Dabei ist zu beachten, dass sich eure Truppen stets gegenseitig Feuerschutz geben sollten. Nützlich ist hier vor allem, dass ihr ein Team neuerdings auch bewegen könnt, ohne die Kontrolle darüber übernehmen zu müssen. Kontrolliert ihr also beispielsweise Team Alpha, könnt ihr Team Bravo trotzdem Bewegungsbefehle geben, was teilweise allerdings auch ganz schön riskant ist, da ihr nie wisst, ob ein Feind hinter der nächsten Ecke lauert.

Friendly Fire

Eine weitere Neuerung im Vergleich zum ersten Teil ist, dass ihr eure Truppen nun in Zweierteams aufteilen könnt, was euch noch mehr taktische Möglichkeiten eröffnet. Dabei sollte jedoch erwähnt werden, dass das Aufsplitten nicht immer von Vorteil ist, da man seine Augen schliesslich nicht überall gleichzeitig haben kann. Erst recht, da ihr in Ten Hammers neben euren Infanterie-Truppen auch noch bewaffnete Fahrzeuge kontrollieren dürft. Dabei handelt es sich meist um Panzer, die sich vor allem dazu eignen, grosse Gruppen leicht bewaffneter Feinde zu eliminieren. Eine weitere Möglichkeit ist, einen Luftschlag anzuordnen, bei dem ein Kampfhubschrauber alle im Zielgebiet befindlichen Personen niedermäht, egal ob Freund oder Feind. Das trifft teilweise jedoch auch auf eure Soldaten zu, was in erster Linie an der etwas dürftigen KI liegt. Friendly Fire ist also keine Seltenheit. Nur gut, dass sich eure Feinde oft ebenfalls ziemlich dämlich verhalten. So verlassen diese beispielsweise oft grundlos ihre Deckung, was so gut wie immer den sicheren Tod bedeutet. Hingegen muss man auch sagen, dass die Gegner-KI dennoch einen leicht besseren und vor allem aggressiveren Eindruck hinterlässt, als dies noch beim Vorgänger der Fall war.

Full Spectrum Warrior - Ten Hammers
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Tim Richter

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Tim Richter am 21 Jun 2006 @ 18:21
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