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Fuzion Frenzy 2: Review

  XBOX 360 

Videospiele müssen schon lange keinen besonderen Zusammenhang mehr haben, um Spass zu machen. Der beste Beweis dafür sind Partyspiele wie Singstar, Guitar Hero oder das relativ neue Rayman Raving Rabbids. Auch das Genre der Minispiele entwickelt sich immer mehr zum absoluten Partykracher. Das dachte sich wohl auch Microsoft und beauftragte die Jungs und Mädels von Hudson damit,

Fuzion Frenzy 2

zu entwickeln. Grosse Namen stehen für grossartige Spiele, oder?

Hudson wagt den Versuch

Der Name Hudson sollte eigentlich jedem Videospieler gängig sein. Selbst wer den Firmennamen noch nie gehört hat, wird zumindest eines der Spiele aus deren Hause gezockt haben. Das Team ist immerhin für Spiele wie Super Bomberman und Mario Party verantwortlich. Damit tritt Hudson die Nachfolge von Blitz Games an, welche damals den ersten Teil von Fuzion Frenzy für die Xbox entwickelten. Wer also schon länger auf einen Nachfolger dieser Minispielsammlung gewartet hat, der darf nun freudestrahlend einen Blick riskieren. Fraglich ist allerdings, ob solch erfüllte Wünsche sich auch immer lohnen. Im Fall von Fuzion Frenzy 2 lässt sich diese Frage nämlich nicht ohne weiteres beantworten.

Insgesamt bietet das Spiel dreiundvierzig Minispiele, die mehr oder weniger stark voneinander abweichen. Realistisch wäre es also, vom Grad der Abwechslung her, die Zahl ein wenig nach unten zu korrigieren, denn es sind schon einige Spiele dabei, die sehr stark an andere Varianten erinnern. Um das Spiel einfach und schnell zu halten, wurde es sehr schlank und geradlinig gestaltet. Daher gibt es auch nur drei Spielarten: Turnier, Frenzy-Minispiele und Benutzerdefiniert. Bei Frenzy-Minispiele dürft ihr euch ein beliebiges der dreiundvierzig Spiele heraussuchen und solange üben, bis euch die Lust vergeht. Im Modus Benutzerdefiniert habt ihr dann die Möglichkeit, ein eigenes Turnier mit den von euch bevorzugten Spielen zu erstellen.

Ein interplanetares Turnier

Um dem Spiel einen gewissen mehr oder weniger sinnvollen Rahmen zu geben, ist das Turnier wie eine TV-Sendung aufgebaut. Bevor ihr loslegt, dürft ihr aus sechs verschiedenen Charakteren euren persönlichen Favoriten auswählen. Die Entscheidung ist jedoch nur rein kosmetischer Natur, denn mit euren Fähigkeiten während der Minigames haben die Jungs und Mädels überhaupt nichts zu tun. Anschliessend wird euch ein hyperaktiver Fernsehmoderator vor die Linse springen, der von Unterhaltung leider noch weniger Ahnung hat, als sämtliche nächtliche Spielshowmoderatoren zusammen. Von Lippensynchronität wollen wir erst gar nicht sprechen. Was jedoch sehr nett gelungen ist, ist die Aufteilung der Spiele auf insgesamt sieben Planeten. Auf diese Weise findet eine Art von Gruppierung statt. Doch auch spieltechnisch ist jeder Planet sehr wichtig, denn im Turniermodus gewinnt derjenige Spieler, welcher eine vorher festgelegte Anzahl dieser Himmelskörper beherrscht. Um wiederum einen Planeten sein Eigen nennen zu können, müsst ihr dort die höchste Gesamtpunktzahl bei allen Spielchen erreicht haben. Der Sieger bekommt jeweils zehn Punkte, der Zweitplatzierte erhält immerhin noch sechs und so weiter. Wer einen Planeten erobert hat, darf ausserdem den nächsten auswählen.

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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 10 Apr 2007 @ 17:44
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