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GRID 2: Review

  XBOX 360 

Codemasters spezialisiert sich nun bereits seit einiger Zeit vollends auf das Genre der Rennspiele. Vor einigen Jahren brachte der Entwickler daher auch die frische Marke namens GRID hervor, die durchaus Anklang bei der Fangemeinde finden konnte. Das Segment der Renntitel ist allerdings hart umkämpft, weshalb der zweite Teil nun eine Schippe drauflegen muss, um immer noch überzeugen zu können. Wir haben uns das Geschwindigkeitsspektakel von der Strecke aus angesehen.

Eine neue Rennserie erwacht

Früher war es für die Hersteller der Rennspiele vermutlich deutlich einfacher: Je nach Schwerpunkt hat man bekannte Autos, jede Menge Action oder eben eine simulationslastige Fahrweise eingebaut, und schon konnte man den einen oder anderen Anhänger begeistern. Heutzutage braucht es da schon mehr. So schreien die Fans nicht selten nach mehr Tiefe, weshalb auch in Rennspielen oftmals eine Handlungslinie eingebettet ist. GRID 2 schreibt sich dies sogar ganz oben auf die Fahne und möchte neben dem eigentlichen Spielerlebnis ebenso eine interessante Story bieten.

Um dem schon einmal vorzugreifen: Dieses Vorhaben ist den Machern leider nicht gänzlich gelungen. Sicherlich haben sich die Mannen von Codemasters sichtlich Mühe gegeben, schliesslich haben es sogar kleinere Zwischensequenzen und reale Filmchen in das Spiel geschafft, in denen ESPN-Moderatoren über die aktuelle Saison debattieren. Das reicht aber wahrlich nicht aus, um den Spieler bei der Stange zu halten. Doch worum geht es denn in GRID 2 überhaupt? Noch bevor man sich irgendwelchen Erklärungen hingibt, wird bereits das erste Rennen gefahren, in dem man sein Können beweisen darf. Dadurch wird der reiche Investor mit dem Namen Patrick Callahan auf den Rennpiloten aufmerksam.



Dieser von Geschwindigkeit besessene Recke hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, eine gänzlich neue Rennserie zu erschaffen, in der die Fahrer verschiedenste Disziplinen beherrschen müssen. Dazu braucht er jedoch die Einflüsse aus Asien, Amerika und Europa zugleich. Doch das ist keine leichte Aufgabe, weshalb der Spieler selbst losgeschickt wird, um für die sogenannte WSR zu werben und dadurch Rennklubs aus aller Welt mit in die Liga zu holen. Dazu wählt man zu Beginn einen Namen sowie eine Nationalität, und schon kann es losgehen. Zu Gesicht bekommt der Spieler eine klassische Karriere, in der man zunächst den Einladungen der diversen Klubs folgt und Rennen gegen die Fahrer bestreitet. Da natürlich nur gute Platzierungen für Aufmerksamkeit sorgen, sollte ein Platz auf dem Podium erstritten werden, was mit der Ansammlung von Fans belohnt wird.

Hat der Spieler genügend Fans für die WSR gewonnen, startet eine frische Saison, bei der man natürlich auch selbst kräftig mitmischen will. Abseits dessen besteht weiter die Möglichkeit, für Sponsoren Ziele zu erfüllen oder einfache Promo-Herausforderungen zu starten, um abermals die erwähnte Aufmerksamkeit einzufordern. Die Rennen selbst sind in unterschiedliche Disziplinen unterteilt, von denen auch im späteren Verlauf immer wieder neue hinzukommen. Mal gilt es, einfache Rundkurse gegen die anderen Athleten zu bestehen, wobei auch in Eliminations-, Kontrollpunkte- oder Drift-Rennen Beständigkeit gezeigt werden muss. Trotz solider Abwechslung bleibt GRID 2 an dieser Stelle jedoch etwas zu brav und traut sich leider nicht, jedwede Innovationen oder unerwartete Einlagen zu bieten.

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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 28 Mai 2013 @ 16:55
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