GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Gears of War: Review

  XBOX 360 

Gears of War aus dem Hause Microsoft hat es wahrlich nicht einfach, den Erwartungen gerecht zu werden. "Bestes Action-Spiel auf der Xbox 360" oder "Der absolute Weihnachtskiller aller Zeiten" - nun, wir können getrost Entwarnung geben! Gears of War ist wirklich verdammt geil geworden. Doch wie das Leben so spielt, ist am Ende dann doch nicht alles Gold, was glänzt. Mehr zum Thema gibt es in unserem ausführlichen Testbericht.

Story

Vor einigen Jahren hat sich die Locust-Horde unter allen grösseren Städten zusammengerottet und einen Überraschungsangriff gestartet. Die Menschen waren vollkommen unvorbereitet, viele fanden den Tod. Niemand war vor den Angriffen sicher, plötzlich öffneten sich wie aus dem Nichts Löcher im Boden und Hunderte von brutalen und todbringenden Monstern stiegen aus der Erde empor. Die Welt ist durch unendlich viele Tunnelsysteme unterhöhlt, so dass die Locust an allen Orten gleichzeitig erscheinen konnten. Doch die Menschen, eine stolze Rasse, wollten sich nicht kampflos dem Untergang ergeben und schlugen zurück. Mit chemischen und nuklearen Waffen versuchte man der Bedrohung aus der Erde Herr zu werden - alles vergebens. Die eingesetzten Waffen zerstörten in einem gewaltigen Radius nur wenige Locust, doch umso mehr wurde die zivile Bevölkerung, die noch in den verwahrlosten Städten lebte, getroffen. Die wenigen Überlebenden zogen sich auf das so genannte Jacinto-Plateau zurück, welches durch den Granitboden als uneinnehmbar galt - bis jetzt.

Gameplay

In Gears of War schlüpft ihr in die Rolle von Marcus Phew, der unfreiwillig aus dem Gefängnis befreit wird und als Leiter des Delta-Squads, einer Spezialeinheit zusammengesetzt aus muskelbepackten und bis an die Zähne bewaffneten Soldaten, heikle Aufgaben meistern muss. Anders als es bei einem Shooter aus dem Hause Epic, welches besonders durch die Unreal-Reihe bekannt wurde, zu erwarten wäre, spielt ihr die ganze Zeit aus einer nach rechts versetzten Third-Person-Perspektive. Somit seht ihr zwar mehr von eurer linken und rechten Umgebung, dennoch ist diese Sicht besonders in engen Räumen zunächst gewöhnungsbedürftig. Gears of War spielt gerne mit Schock- und Kameraeffekten, um ein authentisches Erlebnis zu bieten. Besonders imposant sind dabei rasante, fast kinoreife Kamerafahrten. Zudem steht die Kamera nie still, so dass der Eindruck vorgegaukelt wird, dass ihr selbst Teil des Spiels seid. Wenn ihr euer Alter Ego zum Laufen mit der A-Taste animiert, dann wird dieser Mittendrin-Effekt besonders deutlich, wenn die Kamera auf den Boden gedrückt so richtig mit dem Charakter mitschwingt. Natürlich gehören Schockeffekte, beispielsweise zerstückelte Körper, die an Ketten an einer Wand hängen, auch dazu.

Um der gewaltigen Übermacht der Feinde Herr zu werden, bedarf es eines umfangreichen Waffenarsenals. Von einfachen MGs bis zu Raketenwerfen, die Koalition fährt alles auf, was irgendwie im Kampf gegen die überzähligen Feinde nützlich sein könnte. Besonders hilfreich für den Nahkampf ist die Standard-MP der Koalition mit eingebautem Kettensägen-Bajonett. Allerdings wirkt dies nur auf dem Papier furchterregend, denn in Wahrheit ist das Gerät viel zu schwer zu bedienen und oftmals verfehlt ihr euren Gegner, so dass dieser euch schneller als ihr glaubt ins Jenseits befördert. In Gears of War solltet ihr stets mit einem vollen Magazin herumlaufen, denn hinter jeder Mauer, hinter jeder Tür und aus jedem Loch krabbelnd erwarten euch eure Feinde. Um die Waffe nachzuladen, müsst ihr etwas Geschick mitbringen. Wer den rechten Bumper zweimal zur rechten Zeit drückt, der lädt die Waffe nicht nur schneller nach, sondern erhält zusätzliche Feuerkraft. Solltet ihr allerdings den falschen Augenblick abpassen, kann es durchaus zu Ladehemmungen kommen, die sich im Kampf als tödlich herausstellen können.

Gears of War
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Erik Beyer

Gears-of-War


Gears-of-War


Gears-of-War


Gears-of-War


Erik Beyer am 27 Nov 2006 @ 20:38
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen