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Guardians of Middle-Earth: Review

  XBOX 360 

Warner Bros. und das Team von Monolith wollen auch etwas vom grossen MOBA-Kuchen (Multiplayer Online Battle Arena) abschneiden und schicken mit Wächter von Mittelerde ein entsprechendes Spiel für die Xbox 360 ins Rennen. Lebt das Spiel nur von der grossen Lizenz oder hat es mehr zu bieten?

Kampf im Team

Das MOBA-Phänomen ist hauptsächlich im PC-Bereich zu Hause und feiert dort auch seine grössten Erfolge. Spiele wie zum Beispiel League of Legends erfreuen sich einer unglaublich grossen Beliebtheit und sind vor allem in der eSport-Szene absolute Dauerbrenner. Da ist es doch nur logisch, dass Warner Bros. Interactive und Monolith etwas von dem Kuchen abhaben wollen und mit Wächter von Mittelerde einen eigenen Vertreter dieses Genres auf den Markt bringen. Moment mal. Ihr wisst gar nicht, was ein sogenanntes MOBA-Spiel ist? Da können wir natürlich helfen.

Um es aber mal grob zusammenzufassen: In den Partien treten zwei oder mehrere Teams auf einem Schlachtfeld gegeneinander an. Die Gruppen bestehen aus Heldencharakteren, die über individuelle Spezialfähigkeiten verfügen und in der Stufe aufsteigen können. Ziel jedes Teams ist es, die gegnerische Basis zu erobern beziehungsweise zu zerstören. Allerdings tummeln sich noch neutrale Kreaturen, KI-gesteuerte Soldaten, Abwehrtürme und andere Dinge auf dem Schlachtfeld. Diese Faktoren spielen allesamt eine wichtige Rolle bei den Kämpfen, so dass die taktische Note stets im Vordergrund steht.

Wenn der Gandalf mit dem Sauron kämpft

Das war wie gesagt nur eine grobe Zusammenfassung und kann die eigentliche Faszination der MOBA-Spiele nur ansatzweise erfassen. Wichtig ist an dieser Stelle, dass auch Wächter von Mittelerde diesem Spielprinzip treu bleibt. Für die Fünfer-Teams stehen euch insgesamt 20 Heldencharaktere aus Mittelerde zur Auswahl, die in fünf verschiedene Unterklassen (etwa Verteidiger, Zauberer & Taktiker) eingeteilt sind. Jede Figur verfügt über Spezialfähigkeiten, deren Auswahl sich mit wachsender Charakterstufe vergrössert. So kann der Magier Gandalf seine Gegner beispielsweise kurzzeitig blenden oder sie mit einer Art Feuerwerk angreifen. Der flinke Legolas hingegen verlangsamt seine Kontrahenten mit einem Spezialschuss seines Bogens und verbessert seine eigene Laufgeschwindigkeit. Der böse Sauron kann sich an Feinden vorbeischleichen oder sie in Angst und Schrecken versetzen.

Guardians of Middle-Earth Bild
Bereits an diesen wenigen Beispielen könnt ihr erkennen, wie gross die Vielfalt der Charakterfähigkeiten ist. Umso wichtiger ist es, diese - möglichst aufeinander abgestimmt - gezielt einzusetzen, um erfolgreich sein zu können. Das erfordert einiges an Übung, ist aber gleichzeitig auch sehr faszinierend. Jede Partie ist etwas anders und erfordert eine spezielle Taktik. Einsteiger werden glücklicherweise relativ sanft in das Spielgeschehen eingeführt, so dass sie zunächst die Grundbegriffe und Mechaniken erlernen können. Allerdings müsst ihr ständig an euren Strategien feilen, da ihr ansonsten gegen geübte Spieler kein Land seht. Die meisten MOBA-Spiele gehören in die Kategorie "Leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern" - so auch Wächter von Mittelerde. Für Motivation ist ohnehin gesorgt: Zwar fangen die Helden bei jeder neuen Partie stets wieder von Stufe 1 an, doch ihr könnt Rangstufen, anhaltende Boni, weitere Charaktere und einiges mehr freispielen.

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Andre Linken


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Andre Linken am 17 Dez 2012 @ 19:03
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