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Guitar Hero - Warriors of Rock: Review

  XBOX 360 

Die Musikspielserie Guitar Hero hat mittlerweile schon fünf Jahre mit zahlreichen Ablegern auf dem Buckel. Mit Warriors of Rock soll nun etwas frischer Wind aufkommen. Wir waren gespannt.

Ich gebe an dieser Stelle ganz offen zu, dass ich ein grosser Guitar Hero-Fan bin. Als das erste Spiel im Jahr 2005 auf den Markt kam, war ich anfangs etwas skeptisch. Wenig später war ich mit dem Gitarrenfieber infiziert und verbrachte unzählige Stunden mit der Plastikklampfe vor dem Bildschirm. Die Faszination liess jedoch im Verlauf der Jahre etwas nach. Zwar macht es noch immer Spass, die mehr oder weniger bekannten Metal- und Rocksongs nachzuspielen und nebenbei auf Punktejagd zu gehen. Doch der eine oder andere frische Impuls würde dem Spielgeschehen sehr gut tun - und genau das ist bei Guitar Hero - Warriors of Rock der Fall.

Kämpfende Rocker

Das Herzstück des neuen Guitar Hero-Ablegers ist der Quest-Modus. Dabei dreht sich alles um den sogenannten Halbgott des Rock und dessen legendäre Gitarre. Eigentlich sollte der besagte Halbgott eine riesige Bestie in deren Schranken verweisen, doch die mächtige Gitarre wurde in eine tiefe Höhle geschleudert, er selbst zu Stein verwandelt und die Welt in tiefste Dunkelheit gestürzt. Die letzte Hoffnung ruht nun auf euch: Ihr müsst insgesamt acht Rock-Krieger zusammentrommeln, um letztendlich die Bestie in einem finalen Showdown zu besiegen.

Das alles klingt im ersten Moment ziemlich abgedreht, ist es auch - jedoch auf eine herrlich positive Art und Weise. So wählt ihr zunächst einen aus zwei vorhandenen Rockern aus und versucht danach, mithilfe von gekonnten Gitarreneinlagen weitere Krieger für eure Sache zu gewinnen. Wie das vonstatten geht? Das ist im Prinzip relativ simpel: Ihr müsst lediglich eine gewisse Anzahl von Sternen erspielen, dann schlagen sich die abgedrehten Charaktere - die wir übrigens grösstenteils aus den vorherigen Guitar Hero-Spielen kennen - auf eure Seite. Die ganze Sache hat zwei Besonderheiten. Einerseits verfügt jeder Rock-Krieger quasi über eine eigene Songliste, die thematisch an diesen angepasst ist. So müsst ihr bei Pandora vornehmlich Goth-Rock-Stücke nachspielen, während ihr Lars Ümlaüts Gunst nur durch das Meistern von knüppelharten Extreme-Metal-Tracks gewinnen könnt.

Sobald sich einer der Krieger eurer Gruppe anschliesst, habt ihr Zugriff auf dessen Spezialfähigkeiten. So erhaltet ihr beispielsweise Starpower-Boni für das erfolgreiche Spielen von zehn zusammenhängenden Noten oder die Erhöhung des Multiplikators. Auf den ersten Blick macht dies die Musikstücke respektive dessen Meisterung etwas einfacher. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad gegen Ende der Quest stellenweise recht happig, so dass die Spezialfähigkeiten eher eine angenehme Hilfe, statt eine schnöde Vereinfachung darstellen. Hinzu kommt die aberwitzige Präsentation des Quest-Modus. Sobald ihr die geforderte Sternenzahl errungen habt, verwandelt sich der Krieger in ein Monstrum. Und die Kämpfe gegen Zwischen- und Endbosse sind ein Ereignis, das kein Fan der Serie verpassen sollte - zu viel wollen an dieser Stelle jedoch nicht verraten.

Guitar Hero - Warriors of Rock
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Alexander Boedeker

Guitar-Hero---Warriors-of-Rock


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Alexander Boedeker am 01 Okt 2010 @ 07:48
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