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Guitar Hero II: Review

  XBOX 360 

Musikspiele fanden schon bei Titeln wie Amplitude enormen Anklang, doch so richtig ausbrechen konnte die Sucht für viele erst seit den Singstar-Spielen. Für Fans von ordentlichen Gitarrenriffs erschien schliesslich ein Spiel, das zunächst nur exklusiv für die PlayStation 2 veröffentlicht werden sollte. Der zweite Teil jedoch soll nun auch auf der Xbox 360 alles wegrocken.

Guitar Hero 2

will mit noch mehr Songs und zusätzlichen Inhalten zeigen, was das beste Musikspiel ist.

Rockt die Hütte

Die Wahrscheinlichkeit ist zwar sehr gering, aber solltet ihr tatsächlich noch nie etwas von Guitar Hero gehört haben, oder nicht wissen, wie das Spiel funktioniert, bekommt ihr noch schnell eine kurze Einleitung. Guitar Hero 2 ist ein Rhythmusspiel, bei dem ihr zur passenden Zeit die richtige Taste drücken und die Saite anschlagen müsst. Zu diesem Zweck wird dem Spiel ein extra Gitarrencontroller mitgeliefert, der einer echten Gitarre verblüffend ähnlich sieht. Im Falle der Xbox 360-Version ist das die Gibson X-Plorer, welche leider trotz aller Hoffnungen vorerst noch über ein USB-Kabel mit der Xbox 360 verbunden werden muss. Anstatt echter Saiten befinden sich am Kopfende fünf verschiedenfarbige Tasten. Ein Kippschalter simuliert schliesslich das Anschlagen der Saiten. Sobald ihr im Spiel einen Song ausgewählt habt, geht es ab auf die Bühne und auf dem Bildschirm erscheinen farbige Noten, passend zu den eben erwähnten Tasten. Eure Aufgabe besteht nun darin, die auf dem Bildschirm angezeigten Notentasten zu drücken und diese im richtigen Moment mit dem Kippschalter anzuschlagen.

Eine Bewertungsanzeige an der Seite zeigt euch, wie gut ihr mithalten könnt. Für getroffene Noten verschiebt sich die Anzeige in den grünen Bereich und die Fans sind begeistert. Verschlampt ihr jedoch zu viele Anschläge, rutscht die Anzeige immer mehr in den roten Bereich, die Fans werden unzufrieden und im schlimmsten Fall ist das Spiel für euch mitten im Song gelaufen. Reiht ihr mehrere gute Treffer aneinander, erhaltet ihr ausserdem einen Multiplikator, der jeder Note bis zu viermal mehr Punkte zuschreibt. Bestimmte Noten geben euch sogar die Möglichkeit, Starpower zu aktivieren. Durch das Senkrechtstellen der Gitarre werden dann für eine bestimmte Zeit alle Punkte nochmals doppelt gewertet, was euch im besten Fall also einen bis zu achtfachen Multiplikator beschert. Die Starpower ist daher besonders dann praktisch, wenn sich eure Wertung im roten Bereich befindet, denn dank ihr könnt ihr relativ flott wieder ins Grüne gelangen.

Was prinzipiell sehr einfach klingt, macht bereits nach kurzer Zeit süchtig und verlangt dem geneigten Gitarrenfan auf den höheren Schwierigkeitsstufen wirklich alles ab. Zum Glück bietet das Spiel für jeden genug Möglichkeiten, um nicht nach kürzester Zeit frustriert aufgegeben zu werden. Daher kommt auch die vielleicht etwas verwirrende Angabe in unserer Bewertung. Das Spiel ist wirklich bestens für Gelegenheitsspieler geeignet, doch wer wirklich gewillt ist, hart zu arbeiten, der erlebt auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad eine enorme Herausforderung, die wirklich nur von absoluten Profis geschafft werden kann. Um bis dorthin zu gelangen, gibt es jedoch genug Möglichkeiten, sein Können langsam aber sicher zu verbessern. Als wichtigster Punkt wäre da der Übungsmodus zu nennen. Hier könnt ihr auch die schwersten Songs ohne Druck üben. Egal wie schlecht ihr seid, abgebrochen wird nicht. Wer möchte, kann auch nur bestimmte Passagen eines Songs spielen und sogar die Geschwindigkeit deutlich verlangsamen. Ein wirklich rundum gelungener Trainingsmodus.

Guitar Hero II
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Benjamin Boerner


Guitar-Hero-II


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Benjamin Boerner am 11 Apr 2007 @ 18:10
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