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Half-Life 2: Review

  XBOX 

Nach gut einem Jahr ist es nun endlich soweit. Der preisgekrönte Ego-Shooter

Half-Life 2

hat den Weg auf die Xbox gefunden. Schnell wurden jedoch Vermutungen geäussert, ob die überholte Xbox überhaupt noch imstande ist, all jene Merkmale, welche den Titel auf dem PC so erfolgreich machten, angemessen darstellen zu können. Wir haben uns in den Schutzanzug gezwängt, das Brecheisen in die Hand genommen und City 17 besucht!



Story

Die Hintergrundgeschichte von Half-Life 2 kann man wunderbar mit einem der besten Bücher der Nachkriegszeit vergleichen. George Orwells "1984" diente den Entwicklern sicherlich als Inspirationsquelle und es gibt viele Parallelen im Spiel, welche diese These verfestigen. Gordon Freeman, Physiker und seit dem Black Mesa-Unfall Abenteurer vom Dienst, trifft mit dem Zug in City 17 ein, einer Stadt, welche von einem Regime namens Combine versklavt wurde. Überall Überwachungskameras, Wächter und Bildschirme auf denen der mächtige Führer seine Reden hält.

Big Brother is watching you.

Nachdem Gordon einige Schritte in der Stadt gemacht hat, wird er von einem Wächter angehalten und muss in einen geheimnisvollen Raum. Room 101? Bei Orwell steht dieser Raum nämlich für die grösste Folter, die überhaupt erdenkbar ist. Der Rebell muss sich einer Gehirnwäsche unterziehen, bis er den Führer liebt. Doch bei Half-Life 2 läuft alles etwas anders ab. Der Wächter entpuppt sich als ehemaliges Mitglied von Black Mesa namens Barney und verschafft Gordon Zugang zu einem Wohnblock, in welchem sich eine geheime Untergrundorganisation eingenistet hat. Die Brotherhood lebt also! Doch kaum im Wohnblock angekommen, stürmt eine Gruppe Wächter in die Wohnung und verprügelt wahllos die anwesenden Zivilisten. Gordon kann fliehen, wird jedoch letzten Endes trotzdem von den Wächtern niedergestreckt. Just in diesem Moment eilt die attraktive Tochter von der Schlüsselfigur Eli Vance, nämlich Alyx, herbei und rettet Herrn Freeman. Die zwei Figuren machen sich danach auf den Weg zur Forschungsstation, von wo aus Gordon mit einer neuartigen Maschine zu Eli teleportiert werden soll. Das Unterfangen geht schief und Gordon muss sich von diesem Zeitpunkt an alleine gegen eine Horde von Wächtern, Monstern und Helikoptern durchschlagen.

Flucht, Bootsfahrt, Horrorshow

Die spielerische Abwechslung steht bei Half-Life 2 an oberster Stelle. Nachdem die ersten gut dreissig Spielminuten ohne Waffe und sonstige Hilfsmittel gemeistert werden müssen, kann Gordon erstmals seinen Schutzanzug in Empfang nehmen und fortan mit Waffen hantieren. Dabei ist die Flucht über die Kanal-Route geprägt von kleineren Scharmützeln und einigen einfallsreichen Rätseln. Der Überlebenskampf steht hier also deutlich im Vordergrund. Hat man sich bis zu einer bestimmten Stelle durchgekämpft, erhält Gordon seinen ersten fahrbaren Untersatz: Das Luftkissenboot. Die Steuerung dieses Vehikels ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach einer bestimmten Phase sollte jedermann das Boot unter Kontrolle halten können. Wenn der Spieler an einer weiteren Station der Untergrundorganisation angekommen ist, wird ihm ein Geschütz auf das Luftkissenboot montiert, welches sich zwar überhitzen kann und dann kurz unbrauchbar wird, jedoch über unendlich Munition verfügt. Mit diesem Geschütz muss nun ein lästiger Helikopter zerstört werden, welcher den Spieler schon die ganze Spieldauer über genervt hat. Natürlich sind auch einige Rätsel zu lösen, welche sich aber allesamt als eher einfach und schnell lösbar herausstellen. Coole Momente gibt es mit dem Luftboot en masse. Seien es gewagte Sprünge über Staudämme und Abgründe, oder wilde Verfolgungsjagden, hier kommt wahrlich Spannung auf.

Half-Life 2
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Can Baris

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Can Baris am 08 Dez 2005 @ 18:06
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