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Halo - Combat Evolved Anniversary: Review

  XBOX 360 

Wie die Shooter-Welt aussehen würde, wäre Halo niemals erschienen? Wir wissen es nicht. Sicher ist aber, dass Halo - Combat Evolved die Shooter-Welt massgeblich beeinflusst hat. Auch die Xbox hat ihren Erfolg unter anderem der zeitlich exklusiven Veröffentlichung des Shooters zu verdanken. Und schliesslich ist Halo mehr als nur ein Videospiel. Um das Franchise herum wurde ein halbes Medienimperium aufgebaut - Bücher und sogar Kurzfilme wurden veröffentlicht. Mittlerweile sind seit der Erstveröffentlichung zehn Jahre vergangen - Grund genug für Microsoft und 343 Industries, den Kult neu aufleben zu lassen. Ob Halo - Combat Evolved auch heute noch zu begeistern vermag und wie gut die grafischen Verbesserungen geworden sind, das verrät euch unser Testbericht.

Es war einmal im Jahre 2552

Über die Hintergrundgeschichte wollen wir an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Diese ist nämlich auch im Jahre 2011 noch dieselbe wie 2001. Wie gehabt schlüpft ihr in die mächtigen Stiefel des berühmten Spartaners mit der Nummer 117, einem genetisch modifizierten Soldaten aus dem Spartan II-Projekt des United Nations Space Command, landet nach einer kurzen Einführung auf der mystischen Ringwelt Halo, und ballert euch anschliessend durch die zahlenmässig weit überlegene Armee der Allianz, welche die Galaxie dem Untergang weihen möchte. Dass die UNSC den Ring nicht der bösartigen Allianz überlassen will, ist klar, und so macht ihr euch auf den Weg zum Kontrollzentrum, von wo aus sich eine ultimative Waffe aktivieren lässt.

Grafisch runderneuert

Was die meisten von euch nun aber interessieren dürfte, ist, wie stark die grafischen Verbesserungen ins Gewicht fallen. Hier haben die Entwickler von 343 Industries nämlich keine Mühen gescheut und lassen Halo so aussehen, wie es vermutlich von Anfang an hätte aussehen sollen, hätte man schon damals über die Technologie von heute verfügt. So schmücken Gräser und Büsche die teils offenen Landschaften der Ringwelt, wo damals noch Tristesse herrschte. Neue Lichteffekte blenden den Spieler, und die Texturen sind viel detaillierter als noch im Original. Und man muss nicht mal eine zweite Testgarnitur mit dem Original neben der Anniversary-Edition aufstellen, um direkte Vergleiche ziehen zu können. Dank einem bislang seltenen Kniff in der Konsolengeschichte erlebt ihr das Geschehen auf Knopfdruck (!) in der Original- oder in der Remake-Grafik. Und wer das grafisch rundum erneuerte Halo einmal gesehen hat, wechselt nur noch ab und an zurück zum Original, um sich selbst zu beweisen, dass die Originalgrafik in den letzten zehn Jahren schlecht gealtert ist.



Der Echtzeitwechsel zwischen alter und neuer Optik hat allerdings einen Nachteil. Er bedingt, dass ansonsten so ziemlich alles beim Alten geblieben ist. Öde strukturierte Innenlevels sind auch heute noch öde. Das Gegnerverhalten ist exakt dasselbe. Und neue physikalische Spielereien bleiben auch aus. Als eingefleischter Halo-Fan - und an die richtet sich das Remake vermutlich am ehesten - kann man darüber aber natürlich hinwegsehen. Kann, muss man aber nicht. Der magische Moment bei der Erstbetretung der Ringwelt jedoch bleibt und verzaubert atmosphärisch dank der Saber3D-Engine erneut. 3D ist übrigens ein gutes Stichwort, denn Combat Evolved Anniversary verfügt neuerdings über einen derartigen Modus.

Dass ansonsten alles beim Alten geblieben ist, ist aber nicht die ganze Wahrheit. Wer ganz genau hinsieht, bemerkt - sofern die moderne Optik ausgewählt ist - sporadisch in den Levels verteilte Terminals, die im Original noch nicht da waren. An jenen Terminals erlebt ihr zuvor unbekannte Hintergrundgeschichten, die möglicherweise auch noch das eine oder andere Licht auf Halo 4 werfen. Zu viel wollen wir diesbezüglich allerdings nicht verraten.

Halo - Combat Evolved Anniversary
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Andy Wyss


Halo---Combat-Evolved-Anniversary


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Andy Wyss am 01 Dez 2011 @ 10:48
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