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Hitman 4 - Blood Money: Review

  XBOX 360 

Er bewegt sich ohne Geräusche. Tötet kaltblütig. Verschwindet ohne Spuren. Mit eiserner Hand und ohne Gewissen führt er seine tödlichen Aufträge aus - perfekt geplant und ohne Zwischenfälle, versteht sich. Nach getaner Arbeit versinken die Überlebenden in Ratlosigkeit, jedoch nur, wenn sie überhaupt die Leichen finden. Bis dies geschehen ist, hat sich

47

bereits meilenweit entfernt und bereitet sich schon auf seinen nächsten Auftrag vor. Minutiös. Kalt. Anonym.

Parallelgeschichten

Zu Beginn des Spieles tappt ihr noch reichlich im Dunkeln, was die Hintergrundgeschichte anbelangt. Der erste Auftrag beginnt ohne Umschweife und mit dem Ziel, den schwerreichen Besitzer eines Freizeitparks zu eliminieren. Der Hintergrund ist dabei, dass ein Familienvater seinen Sohn durch einen Unfall in diesem Freizeitpark verloren hat. Das Riesenrad ist nämlich ohne Vorwarnung zusammengebrochen und hat mehrere Zivilisten, darunter den besagten Sohn des Vaters, in den Tod gerissen. Der aufgewühlte Familienvater möchte Rache und kontaktiert die Agentur ICA. Deren bester Mann ist glatzköpfig, trägt einen Strichcode auf dem Hinterkopf und hört auf den Namen 47. Doch die Missionsgeschichten selbst sind nur ein Teil der Hintergrundgeschichte. Parallel dazu verläuft eine andere Storyline, wobei ein Journalist zu einem älteren, gehbehinderten Herrn fährt und ihn über 47 ausfragt. Diese Parallelhandlung spielt nach den Aufträgen, wodurch diese einen Rückblendencharakter erhalten. Der Invalide entpuppt sich schnell als Erzfeind von 47 und hätte ihn schon einige Male fast erwischt. Durch seine Erzählungen erfahren auch Nichtkenner der Serie etwas über die Vergangenheit des geklonten Auftragsmörders. Die beiden Hintergrundgeschichten werden im Spiel durch die überaus gelungenen Zwischensequenzen nach jeder erfolgreichen Mission vorangetrieben und können stets die Spannung halten, auch wenn das ganze Gefüge manchmal etwas verwirrend erscheint.

Die Neuheiten

Das Grundprinzip von Hitman - Blood Money unterscheidet sich nur in Details von den Vorgängern. Eine besondere Neuerung ist das Geldsystem, welches schon vom ersten Teil, der ausschliesslich für den PC erschienen ist, bekannt sein sollte. Demnach bekommt 47 für jeden Auftrag eine bestimmte Summe, welche er durch professionelleres Handeln maximieren kann. Das Geld kann im Wesentlichen auf zwei Arten verwendet werden: Entweder könnt ihr eure Waffen upgraden, oder ihr bestecht verschiedenste Gruppen, damit sich euer Bekanntheitsgrad schmälert. Der Bekanntheitsgrad zeigt auf einer Skala von null bis hundert an, wie gut euch die Wachleute und Zivilisten auf den Schauplätzen erkennen und wird jeweils nach Missionsende evaluiert. Wer einen Bekanntheitsgrad von hundert erlangt, wird in der nächsten Mission sehr schnell erkannt und lebt deshalb äusserst gefährlich. Die Bestechung diverser Zeugen oder Polizisten macht es jedoch möglich, dass ihr bei eurem nächsten Auftrag wieder unentdeckt durch die Strassen laufen könnt. Wer am obersten Bekanntheitsgrad angelangt ist, kann sich indes eine neue Identität kaufen. Dies kostet zwar eine Stange Geld, ist jedoch ratsamer als sich wie eine Zielscheibe zu bewegen. Professionelle Spieler müssen natürlich überhaupt niemanden bestechen, da sie bei ihren Aufträgen nie gesehen werden.

Das Waffenupgrade-System ist hingegen für jedermann von Nöten. Im Verlaufe des Spieles sind immer neue Verbesserungen erhältlich. So verbessert sich die Präzision der Silverballer, vergrössert sich das Magazin des Scharfschützengewehrs, oder der Rückstoss des Sturmgewehrs wird gedämpft.

Hitman 4 - Blood Money
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Can Baris

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Can Baris am 29 Mai 2006 @ 18:29
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