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House of the Dead III: Review

  XBOX 


Jeder kennt wohl Segas "House of the Dead" Games aus der Spielhalle, bei denen man sich mit einer Lightgun bewaffnet, durch Unmengen von Zombie ballert. Während Sega den zweiten Teil noch exklusiv vom Spielsalon auf ihre glücklose Dreamcast portierte, verbreiten die Zombies zur Freude aller Xbox Besitzer, im dritten Teil ausschliesslich auf der Microsoft Konsole ihren modrigen Gestank.



Story

Im Dezember 1998 schaffe es Dr. Curien beinahe, die Welt ins Chaos zu stürzen. Doch er wurde schlussendlich durch die sorgfältige Arbeit von Thomas Rogan und G getötet. Vier Jahre später erscheint Oberschuft Goldman, der von den Agenten James und Gary besiegt wird. Mehr als 20 Jahre später kann das Labor, in dem die Zombies gezüchtet wurden, identifiziert werden. In Kapitel 0 infiltriert ihr das Genlabor mit Thomas Rogan. Doch nur wenige Augenblicke nach Beginn der Mission bricht der Kontakt ab und ihr spielt fortan G und Lisa Rogan. Die zwei Agenten müssen Rogan suchen und mit nur einer Schrotflinte bewaffnet, eine ganze Horde von Zombies aus der Welt schaffen. Erstaunliche, bisher verborgene Fakten treiben beide Agenten auf eine unerwartete Konfrontation zu. Der Abschluss dieser Affäre wird die Welt für immer verändern?

Gameplay

Das Gameplay ist Spielautomaten typisch ganz einfach gehalten. Wie schon bei den Vorgängern fährt die Kamera (ihr könnt die Blick- und Gehrichtung nicht selber steuern) durch zombieverseuchte Gebiete und Häuser und ihr ballert alles über den Haufen, was sich bewegt. Leider wurden die Zivilisten aus den Vorgängern weggelassen, die den Spieler bei einer Rettung mit Leben versorgten. Dafür könnt ihr Lebensenergie verdienen, indem ihr eurem Kollegen das Leben retten und möglichst schnell alle Zombies um ihn herum über den Haufen ballert. Zusätzliche Leben gibt es noch für eine gute Bewertung am Ende des Levels. Schiesst ihr auf Kisten oder Fässer, könnt ihr darin auch Leben oder Münzen finden. Die Münzen müsst ihr möglichst oft treffen, um Punkte einzusammeln, die sich positiv auf eure Punktezahl
auswirken. Besonders viele Punkte werden mit einem Eintrag in die High Score Liste belohnt.

Man kann zwischen zwei Spielmodi wählen, dem klassischen Überlebensmodus und dem Kampf gegen die Zeit. Im Survival Modus hat man Leben und Continues wie am Spielautomat. Sind diese verbraucht, ist das Spiel vorbei. Beim "Kampf gegen die Zeit" Modus hat man stattdessen zu Beginn 30 Sekunden, die oben als Countdown angezeigt werden. Wird man von Zombies attackiert, wird einem ein wenig Zeit abgezogen. Ist die Zeit abgelaufen, ist das Spiel zu Ende, da man keine Continues hat. Dieser Modus ist sehr schwer geworden und nur mit viel Übung hat man überhaupt den Hauch einer Chance.

Am Ende jedes Levels wartet noch ein starker Endgegner. Diese sind wie immer in den House of the Dead spielen recht stark geworden. Man schiesst sich immer fast ohne Lebensverlust durch den Level, um dann beim Endboss recht viele Leben zu verlieren. Besonders der finale Endboss des Spiels ist so schwer geworden, dass er nur mit Übung zu knacken ist. Obwohl man ihn beim ersten Durchspielen schon erreicht, scheitert man meistens daran.

Das ganze Spiel hat man leider bereits nach einer halben Stunde durchgespielt, was fast schon eine Frechheit ist, für ein Vollpreis Spiel. Der freischaltbare zweite Teil der Serie lässt den geringen Spielumfang jedoch etwas verschmerzen. Positiv bemerken möchte ich noch das 20 Minuten lange "Making of?" zum kommenden Kinofilm. Neben Interviews bekommt man (teils recht splatterlastige) Ausschnitte des Zombiefilms geboten.

House of the Dead III
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:49
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