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IndyCar Series 2005: Review

  XBOX 


In der Formel 1 herrscht heutzutage gähnende Langeweile. Vorne fährt dieser rote Ferrari wie auf Schienen gemütlich daher und "überholt" seine Gegner in der Boxengasse. Dass es im Rennsport sehr viel aufregender zugehen kann, beweist die amerikanische IndyCar-Serie. Viele der Strecken sind zwar reine Ovalkurse, doch die extrem hohen Geschwindigkeiten und die packenden Überholmanöver sorgen bei Adrenalin-Fans für eine wohlige Gänsehaut. Bereits im letzten Jahr konnte Codemasters mit einem Spiel zur IndyCar-Rennserie Fans überzeugen. Schafft es der Nachfolger nun auch, die breite Masse zu begeisterten Oval-Rennfans zu machen?



Skeptiker können sich kaum vorstellen, dass es eine Menge Spass machen kann, mit einem Rennboliden durch einen Ovalkurz zu donnern und dabei Gegner für Gegner zum Asphalt-Zweikampf aufzufordern. Doch gerade das ist es, was diesen Rennsport auszeichnet. Hier entscheidet neben einer gelungenen Strategie und der Motorkraft eben doch zumeist das fahrerische Können. Nicht nur die von Papyrus entwickelte Nascar-Racing Serie hatte es immer wieder bewiesen: Die verschiedenen Strecken fahren sich auch in IndyCar Racing 2005 allesamt unterschiedlich. Die Herausforderung liegt vor allem in der schrittweisen Antastung an die Bremspunkte, die Einschätzung der maximal möglichen Kurvengeschwindigkeiten und das Ausnutzen der Windschatten der gegnerischen Fahrer. Diese stellen sich nicht gerade dümmlich an und lassen sich nicht so einfach ohne Gegenwehr abschütteln.

Simulation ohne Schadensmodell?

Das Spiel versteht sich als waschechte Simulation und wird diesem Anspruch auch gerecht. Ihr nehmt an der berühmten IndyCar Series und auch am Indianapolis 500-Rennen teil. Nebenbei laden euch Meisterschafts-, Qualifikations- und Trainings-Rennen zu den Hochgeschwindigkeits-Rundfahrten ein. Das sehr ausführliche Tutorial sollten sich sowohl Rennneulinge, als auch erfahrene Racer nicht entgehen lassen. Die gründlichen Fahrtipps zeigen euch deutlich auf, wie ihr mit defensiverer Fahrweise so manches Rennen für euch entscheiden könnt, denn nicht immer ist der simple Bleifuss die beste Alternative. Vor jedem Rennen habt ihr dabei die Möglichkeit, am Setup eures Boliden kräftig herumzuschrauben. Das ist nicht nur nettes Beiwerk, es wirkt sich auch spürbar auf der Strecke aus. Wer sich also intensiv mit den Einstellungen beschäftigt und die Testfahrten voll ausnutzt, kann einiges an Geschwindigkeitsperformance aus dem eigenen Rennwagen kitzeln. Leider hat Codemasters unverständlicherweise auf ein durchdachtes Schadensmodell verzichtet. Zwar nutzen sich eure Reifen bei rabiater Fahrweise deutlich ab, doch ein wuchtiger Kontakt mit der Aussenbande zeigte keinerlei Auswirkungen. Hier können die Sim-Racing-Experten von Codemasters im nächsten Jahr nochmals deutlich zulegen.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:40
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