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Infinite Undiscovery: Review

  XBOX 360 

Infinite Undiscovery ist das neueste Werk der Star-Ocean-Macher von Tri-Ace, die jüngst mit Valkyrie Profile 2: Silmeria von sich reden gemacht haben. Das Entwicklerteam versteht also etwas von Rollenspielen. Entsprechend hoch waren natürlich die Erwartungen, denen die Jungs und Mädels von Tri-Ace dieses Mal leider nicht ganz gerecht werden konnten. Woran es hapert, verraten wir euch in unserem Test.

eit jeher glauben die Menschen daran, dass der Mond der Sitz der Götter ist, und nutzen seine Energie, um ihren Wohlstand zu fördern. Nun hat die mysteriöse Order of Chains, angeführt vom bösartigen Herrscher Dreadknight, den Mond mit riesigen Ketten an die Welt gefesselt, um sich seiner Kräfte zu bemächtigen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, gelangten dadurch auch unzählige Monster und Krankheiten auf die Erde, welche das Wohl der gesamten Menschheit bedrohen. Die Ketten müssen also gesprengt werden, koste es, was es wolle.

Das sehen auch die Rebellen so, denen sich auch der Flötenspieler Capell anschliesst. Wenn auch eher unfreiwillig. Denn nur dank seiner verblüffenden Ähnlichkeit mit Rebellenführer Lord Sigmund wird er von der hübschen Aya aus dem Gefängnis befreit, wo er zu Unrecht eingebuchtet wurde, womit für ihn das Abenteuer seines Lebens beginnt.

Infinite Undiscovery Bild

Muntere Truppe

Neben Lord Sigmund und Aya werdet ihr im Laufe der Zeit noch rund 20 weitere Charaktere kennenlernen, über die ihr allerdings nicht allzu viel erfahrt. Dafür ist die Spielzeit von knapp 25 bis 30 Stunden, die zu einem ziemlich grossen Teil mit ganz schön langen Zwischensequenzen ausgeschmückt wurde, schlicht zu kurz. Ein weiteres Problem ist, alle Recken stets mit neuer Ausrüstung zu versorgen, weil das Geld dafür einfach zu knapp ist. Da ihr jeweils nicht mit der ganzen Sippe in den Kampf zieht, ist das aber glücklicherweise nur halb so schlimm. In eurer Party befinden sich neben Capell nämlich maximal drei weitere Charaktere. Daneben stehen euch auch noch zwei Untergruppen, bestehend aus ebenfalls je vier Recken zur Verfügung, die völlig eigenständig agieren, was dank der gelungenen KI problemlos funktioniert. Und was ist mit den anderen Charakteren? Diese leveln erfreulicherweise selbstständig mit, so dass ihr eure Gruppenzusammenstellung nicht ständig ändern müsst.

Stressig

Kämpfe mit bis zu elf Verbündeten. Das klingt ziemlich hektisch und ist es auch. Zumal die Kämpfe komplett in Echtzeit ausgetragen werden. Verschnaufpausen gibt es also nicht. Nicht einmal, wenn ihr das Inventar öffnet, um beispielsweise einen Heiltrank hervorzukramen, wird die Zeit angehalten, was sehr stressig. Um Überforderung zu verhindern, wird taktisch kluges Vorgehen belohnt. Schafft ihr es zum Beispiel, einen Überraschungsangriff zu landen, verschafft euch das im Kampf diverse Vorteile. Auch die Kombos, von denen es insgesamt drei verschiedene Arten gibt, bescheren euch ganz unterschiedliche Boni, wie zusätzliche Erfahrungspunkte oder neue Lebensenergie.

Direkt gesteuert werden kann im Kampf jeweils nur Capell. Allerdings lassen sich euren Gefolgsleuten verschiedenste Verhaltensmuster zuweisen, wie beispielsweise Magiepunkte zu sparen, sich frei zu bewegen oder Kombos zu unterstützen, was diese meist sehr vorbildlich umsetzen. Ausserdem habt ihr die Möglichkeit, euch mit jedem eurer Kameraden zu verbinden, um dessen Fähigkeiten zu nutzen. Das ist nicht nur während den Kämpfen sehr nützlich. Verbindet ihr euch beispielsweise mit Rico, könnt ihr fortan mit Tieren sprechen, welche allerdings meist nicht sonderlich gesprächig sind.

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Tim Richter

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Tim Richter am 18 Sep 2008 @ 14:49
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