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Injustice - Gods Among Us: Review

  XBOX 360 

Mortal Kombat war gestern. Die NetherRealm Studios versuchen mal wieder etwas anderes und haben mit Injustice: Gods Among Us ein neues Prügelspiel auf den Markt gebracht, in dem sich alles um die illustre Truppe der Superhelden dreht. Wer also schon immer einmal einen Kinnhaken von Superman oder einem anderen bekannten Recken einstecken wollte, sollte sich nun unseren Test zu Gemüte führen.

Die Helden sind los

In Injustice: Gods Among Us trifft man auf eine Vielzahl bekannter Comichelden. Doch die Entwickler haben nicht einfach irgendwelche Figuren ausgewählt und in das Spiel integriert. Man findet nämlich ausschliesslich Charaktere aus dem DC-Universum wieder. Das gilt sowohl für die gute Fraktion als auch für die Riege der Schurken. Daher darf man unter anderem mit Batman, Green Lantern, Superman, Catwoman und dem Joker die Fäuste schwingen lassen. Die Mischung ist durchaus passabel. So findet man die ganz berühmten Helden wieder, darf sich aber auch mit eher unbekannten Athleten in den Faustkampf begeben.

Bevor es allerdings losgeht, wird dem Spieler das Kampfsystem in einem ausführlichen Tutorial nähergebracht. Die Grundzüge sind eigentlich schnell verstanden. Drei Standardangriffe lassen sich mittels der Aktionstasten auslösen. Diese variieren je nach gehaltener Richtungstaste und können ebenso miteinander kombiniert werden. Etwas komplizierter wird es mit den Spezialangriffen, die durch unterschiedliche Tastenfolgen gestartet werden. Jeder Charakter hat gänzlich andere Angriffe, die den individuellen Fähigkeiten entsprechen. Während Catwoman die Peitsche schwingen lässt, nutzt Flash seine Geschwindigkeit, um im Kampf zu punkten. Die individuellen Eigenheiten werden stets mit unterschiedlichen Angriffsmöglichkeiten zur Geltung gebracht und gipfeln in einer Super-Attacke.



Der Spieler verfügt über eine Anzeige, die in vier Balken unterteilt ist. Einzelne Abschnitte können dazu verwendet werden, um die normalen Attacken zu verstärken. Wer allerdings geduldig ist und die Leiste durch fortwährendes Austeilen sowie Einstecken bis zum Anschlag auffüllt, entfesselt eine ganz besondere Schlagabfolge, die noch mehr Schaden verursacht. Dabei wird dann eine kurze Sequenz abgespielt, in der beispielsweise Flash zweimal um die Welt rennt, um dann zu einem ordentlichen Kinnhaken auszuholen. Diese Filmchen sind stets nett zu betrachten, spiegeln sie doch eine besondere Qualität wider. Irgendwann hat man sich jedoch trotzdem an den Super-Attacken sattgesehen, weshalb es schön gewesen wäre, wenn jeder Charakter über mehrere solcher Angriffe verfügen würde.

Dennoch wird es im Kampf selten langweilig. Einige Eigenschaften des Kampfsystems erinnern durchaus an die Mortal-Kombat-Reihe. Das gilt nicht nur für die eingängigen Tastenkombinationen, sondern etwa auch für das Credo, den Feind möglichst lange mit Schlägen und Tritten in der Luft zu behalten. Dennoch wurden genügend neue Elemente implementiert, die eine Daseinsberechtigung liefern. In einer Herausforderung kommt es nämlich immer wieder zu ganz besonderen Situationen. Haben die Kämpfer eine der zwei Energieleisten verloren, besteht die Möglichkeit, eine Art Wette auszulösen. Dabei kann ein Teil der erarbeiteten Superleiste eingesetzt werden. Je nachdem, wie viel dann der Widersacher verwettet, kann man sich damit eine teilweise Regeneration der Energie erarbeiten oder etwas Schaden beim Feind verursachen. Gerade zu Beginn wirkt dieses System eher undurchsichtig, trägt aber trotzdem zur Dynamik der Kämpfe bei. Letztlich ist das Kampfsystem sehr ausgewogen. Es bietet Anfängern einfache Tastenabfolgen, sodass kleinere Lernerfolge schnell erzielt sind. Doch auch Profis haben genug Aussichten, anspruchsvolle Handgemenge auszutragen.

Injustice - Gods Among Us
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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 06 Mai 2013 @ 09:22
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