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James Cameron's Avatar - Das Spiel: Review

  XBOX 360 

Zwölf Jahre ist es her, als James Cameron mit Titanic die Herzen unzähliger Kinogänger berührte. Mit Avatar - Aufbruch nach Pandora flimmert nun endlich ein neuer Streifen des kanadischen Starregisseurs über unsere Leinwände. Das Abenteuer rund um Menschen und die Alienrasse Na'vi verschlang satte 237 Millionen US-Dollar an Produktionskosten, konnte aber bereits am ersten Wochenende weltweit 232 Millionen US-Dollar einspielen. Avatar - Aufbruch nach Pandora ist also wieder einmal eine Megaproduktion, bei der natürlich auch das entsprechende Computer- und Videospielpendant nicht fehlen darf. Wir haben uns die Xbox 360-Version der Filmumsetzung zur Brust genommen und verraten Euch, ob sich der virtuelle Ausflug nach Pandora lohnt.

Avatar - Das Spiel versetzt Euch 135 Jahre in die Zukunft: Zehn Jahre vor der Handlung des Kinofilms spielt ihr nicht die Story der Leinwandvorlage nach, sondern bekommt ein eigenes Abenteuer spendiert, das lediglich im gleichen Universum angesiedelt ist. Dadurch hatten die Entwickler von Ubisoft als fixe Vorgabe eigentlich nur eine fantastisch gestaltete Welt namens Pandora und einen darauf tobenden Krieg zwischen zwei Rassen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen wären da natürlich die Menschen, die mit brachialer Waffengewalt und modernster Technologie in den Krieg ziehen, zum anderen die sogenannten Na'vi, eine naturverbundene Rasse sehr gross gewachsener Jäger mit blauer Haut, die mit Schwertern und Speeren zu Felde ziehen. Und dann gibt es noch die eigentlichen Ureinwohner der dicht bewachsenen Welt, an der vor allem die Wissenschaftler der Menschen grosses Interesse haben. Die Wissenschaft läuft aber nicht nur auf die Erkundung des fremden Planeten heraus. Viel wichtiger ist fast schon die Forschungsarbeit an den sogenannten Avataren, mit dessen Technologie es möglich ist, den Geist eines geeigneten Menschen in einen anderen Körper zu transferieren, die den Na'vi nachempfunden sind.

Zu Spielbeginn habt ihr die Möglichkeit, aus insgesamt 24 Charakteren euer Alter Ego zu wählen. Zu diesem Zeitpunkt wird allerdings noch nicht klar, dass Avatar aus zwei verschiedenen Storys, ja sogar zwei unterschiedlichen Gameplay-Erfahrungen besteht. Nach einer guten halben Stunde Spielzeit werdet ihr nämlich gefragt, auf welcher Seite ihr zukünftig kämpfen wollt. Zwar erlebt ihr die Story nur aus einer anderen Perspektive, aber eine Spielzeit von gut acht Stunden pro Rasse ist sicherlich nicht zu verachten.

Solltet ihr zu Beginn auf Seiten der Menschen das Abenteuer bewältigen wollen, spielt sich Avatar wie ein klassischer Shooter. Dabei dürft ihr natürlich auch auf verschiedene Schiesseisen zurückgreifen: Das Repertoire reicht von MGs über Sturmgewehre und Schrotflinten bis hin zu Flammenwerfern. Darüber hinaus hat euer Charakter auch Sonderskills in petto, die ihr während des Spielgeschehens anwenden dürft. Für euren Kampf gegen die Na'vi sowie die Flora und Fauna von Pandora stehen euch sogar verschiedene Vehikel zur Verfügung, die ihr für eure Zwecke nutzen könnt. Hier dürft ihr in futuristischen Hubschraubern, Buggys und Booten ans Steuer und euren Kontrahenten gehörig einheizen.

James Cameron's Avatar - Das Spiel
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Andreas Spies

James-Camerons-Avatar---Das-Spiel


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Andreas Spies am 11 Jan 2010 @ 19:03
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